6,5 Jahre Medical Medium Protocol
- Monika

- 6. Sept.
- 4 Min. Lesezeit
Wie ich endlich meine Wunschfigur erreicht habe und warum Darmprobleme nun der Vergangenheit angehören.
Ich war mir auf meinem Heilungsweg - angelehnt an andere Heilungsgeschichten - immer sicher, dass ich zum Zeitpunkt des Erreichens der 7-Jahres-Marke einen so gewaltigen Fortschritt gemacht haben werde, dass zwischen meinem früheren Ich und meinem Ich zu diesem Zeitpunkt kein Vergleich mehr sein wird. Wenn ich mir die Veränderungen der letzten sechs Monate durch den Kopf gehen lasse, dann glaube ich erst recht an diese These! Ich bin meinem vollständig genesenen Ich wiedermal ein großes Stück näher gekommen und freue mich jetzt schon auf das nächste Halbjahr und das Erreichen der 7-Jahres-Marke...
Im Folgenden zähle ich all meine Veränderungen der letzten sechs Monate auf. Zusammen mit meinen ersten zwölf Artikeln (die du hier findest) ergibt sich so der Fortschritt der vergangenen 6,5 Jahre.
| Schritt für Schritt
Periode:
In meinem letzten Gesundheitsupdate hatte ich darüber berichtet, die Schmerzmittel abgesetzt und dennoch gut aushaltbare Menstruationen gehabt zu haben. Erfreulicherweise kann ich an dieser Stelle berichten, dass dies auch bis heute so geblieben ist. Von Monat zu Monat scheint meine Periode sogar noch leichter, noch schmerzärmer und noch unspektakulärer zu werden. Ich komme meinem Wunsch nach einer Periode, die mich überhaupt gar nicht mehr beeinflusst, also immer näher!
Verdauung:
Kommen wir gleich zu der größten Veränderung im letzten Halbjahr...meiner Verdauung. Wer meinen Blog die letzten zwei Jahre aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass ich seit einer Spargel-Kur im Frühjahr 2023 unter Verstopfung litt (wahrscheinlich durch zu starke Entgiftung, die nicht adäquat vom Körper entleert werden konnte) und nur über Darmspülungen auf die Toilette gehen konnte. Anfang des Jahres musste ich konstatieren, mit meinen natürlichen Mittelchen nicht mehr weiterzukommen, sodass ich einen Termin mit einer Proktologin vereinbarte.
Diese stellte dann fest, dass ich eine Analfissur habe, also einen feinen Riss in der Darmschleimhaut meines Analkanals. Es waren also nicht die von mir vermuteten Hämorrhoiden, sondern eine Analfissur, die mir das Leben erschwerte. Es ist so, wenn der Darm aufgrund eines Risses in der Darmschleimhaut an das Gehirn meldet, "Bitte jetzt mal eben nichts hierdurch schieben", dann entsteht kurzzeitig eine Verstopfung, da der Stuhl, der nicht entleert werden "darf", sich eben staut. Wenn dieser dann irgendwann wieder "freigegeben" wird, reißt die Analfissur möglicherweise erneut wieder auf, sodass wir uns in einem klassischen Teufelskreis befinden.
Nach längerem Hin- und Herüberlegen habe ich mich dann mit einer Cortisoncreme einverstanden erklärt, die dann auch tatsächlich nach nur einem Tag die Blutung des Risses gestoppt hat und eine normale Verdauung ermöglichte (in meinem Fall also zweimal pro Tag). Nach drei Monaten ärztlicher Behandlung kann ich also mittlerweile eeeendlich nach über zwei Jahren wieder selbständig auf die Toilette gehen. Ich werde in den folgenden Monaten mit Sitzbädern aus pflanzlichen Gerbstoffen, pflanzlichen Hämorrhoidencremes, möglicherweise auch ab und an der Cortisoncreme und vielleicht sogar Beckenbodenübungen meinen Schließmuskel und meine Darmschleimhaut sukzessive wieder aufbauen und stärken müssen, damit ich langfristig keine Probleme mehr bekomme. Zur Klarstellung: die Analfissur habe ich mir durch die vielen Darmspülungen leider selbst zuzuschreiben, die Ursache für die ursprüngliche Verstopfung bleibt bis heute ein Fragezeichen.
Gewicht:
Den Abschluss dieses Gesundheitsupdates macht das Thema Gewicht. Im Dezember 2024 ist mir aufgefallen, dass ich etwas Gewicht verloren hatte. Ich wusste nicht genau, wieso, hatte aber eine Vermutung. Also ging ich der Sache nach und versuchte für die folgenden sechs Monate ein kleines Kaloriendefizit (max. 300 kcal) einzuhalten. Dafür veränderte ich im Prinzip nicht wirklich viel - ich aß einfach 100g weniger Datteln am Tag. Tatsächlich zeigte sich nach drei bis vier Monaten ein sichtbarer Gewichtsverlust. Was für einige nun vielleicht völlig logisch klingt, da ich ja ein Kaloriendefizit einhielt, ist, wenn man unter einer trägen Leber leidet, ganz und gar nicht logisch!
Jahrelang versuchte ich genau mit dieser Methode, teilweise auch gepaart mit exzessivem Sport, abzunehmen. Doch irgendwann erreichte ich einen Punkt, an dem meine Leber dieses ungesunde Verhalten nicht mehr mitmachte und gegen alles immun war, was ich versuchte, um Gewicht zu verlieren. Behält man dies im Hinterkopf, ist der Gewichtsverlust über das Kaloriendefizit in den vergangenen Monaten ein echter Erfolg für mich. Denn es bedeutet, dass meine Leber wieder so viel Vertrauen in mich und meine Entscheidungen gewonnen hat, dass sie auf ein Kaloriendefizit "anspringt". Dieses Vertrauen habe ich mir mit jahrelangem Verzicht auf Fett auch mühsam erarbeitet und freue mich einerseits über meinen Gewichtsverlust, denn ich fühle mich dadurch endlich mal richtig wohl in meiner Haut. Andererseits bedeutet ein Kaloriendefizit eben auch den Verzicht auf Energie, die mein Körper wahrscheinlich für irgendwelche Prozesse benötigen würde. Ich habe also nicht vor, langfristig ein Kaloriendefizit einzuhalten, sondern glaube vielmehr nach wie vor daran, dass mein Körper in den nächsten Monaten und Jahren weiterhin Giftstoffe ausscheiden wird, die zu einem nachhaltigen und gesunden Gewichtsverlust führen werden, der zusätzlich auch meine Hautbeschaffenheit (straff, cellulitefrei, etc.) verändern wird, was ein bloßes "Runterhungern" über ein Kaloriendefizit eben nicht schafft!
Kommen wir noch zu meinen Ernährungsveränderungen:
Den Brain Shot und den Selleriesaft habe ich aus Kostengründen vorübergehend seit Ende Mai wieder eingestellt. Den Himbeerblättertee gegen Regelschmerzen trinke ich allerdings nach wie vor und auch was meine Flüssigkeitszufuhr anbelangt, bin ich bei einer reduzierten Menge von 1,5 bis 2 Litern am Tag geblieben. Wie bereits oben erwähnt halte ich nun schon seit einem Dreivierteljahr ein Kaloriendefizit ein, sodass ich mittlerweile ca. 1.700 kcal am Tag zu mir nehme. Im Übrigen gehöre ich nicht zu den Menschen, die sich täglich auf die Waage stellen - ich habe nämlich gar keine Waage zu Hause und mache mein Wohlbefinden auch nicht von einer Zahl abhängig, daher kann ich an dieser Stelle auch nicht sagen, wie viel ich seither abgenommen habe.
Wie in meinem letzten Gesundheitsupdate angesprochen, habe ich hinsichtlich meiner Zahnpasta wieder etwas Neues ausprobiert, nämlich ein Zahnputzpulver mit Hydroxylapatit, das ich wirklich toll finde. Auch meine Dentalhygienikerin beim Zahnarzt meinte bei der letzten Zahnreinigung, dass meine Zähne deutlich besser aussehen und das sie das Pulver auch gut findet.




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