7 Jahre Medical Medium Protocol
- Monika

- 1. März
- 5 Min. Lesezeit
Warum ich meiner Wunschfigur immer näher komme und wieso mich das Erröten mittlerweile kalt lässt
In sieben Jahren hätte man zwei verschiedene Ausbildungen absolvieren können, ein Bachelor- oder sogar Masterstudium erfolgreich beenden, eine Doktorarbeit schreiben oder eben seine Gesundheit transformieren können. Sieben Jahre - das ist schon eine echt lange Zeit und wenn ich auf meine persönliche Gesundheitstransformation zurückblicke, dann bin ich nicht nur froh, dass ich die letzten sieben Jahre so wahnsinnig sinnvoll genutzt habe, sondern auch verdammt stolz, dass ich dran geblieben bin!
In meinem letzten Gesundheitsupdate hatte ich schon erzählt, dass ich immer davon überzeugt war, gesundheitlich ein vollkommen neues Level erreicht zu haben, wenn ich die Sieben-Jahres-Marke meines MM-Lebensstils geknackt habe. Und ja, meine Gesundheit und auch meine Lebensqualität sind nicht mehr mit denen von vor sieben Jahren zu vergleichen. Aber es gibt auch Dinge, die sich noch nicht verändert haben. Dazu zählt bspw. meine Augenfarbe, von der ich immer überzeugt war, sie würde sich im Laufe meiner Heilung von grün zu blau färben...ich werde es weiter beobachten...! Und auch meine Figur dachte ich, hätte sich zu diesem Zeitpunkt schon auf einem anderen Stand befunden.
Ich will mich jedoch gar nicht beschweren - es ist in Ordnung so, wie es ist, denn ich habe im Laufe der letzten sieben Jahre meiner Heilungsreise Frieden geschlossen mit der Langsamkeit. Denn ich habe durch diesen Lebensstil etwas Entscheidendes dazu gewonnen: Sicherheit! Ich weiß, dass das, was ich tue, meinem Körper hilft, sich selbst zu heilen und ich vertraue darauf, dass ich auf dem Weg, auf dem ich seit sieben Jahren laufe, auch an meinem Ziel, einem symptomfreien, gesunden Leben, ankommen werde.
Im Folgenden zähle ich all meine Veränderungen der letzten sechs Monate auf. Zusammen mit meinen ersten 13 Artikeln (die du hier findest) ergibt sich so der Fortschritt der vergangenen 7 Jahre.
| Schritt für Schritt
Periode:
Es ist nun etwas mehr als ein Jahr her, dass ich die Schmerzmittel für meine Regelschmerzen abgesetzt habe. Meine Periode ist seither schmerztechnisch stabil geblieben, sprich ich habe eher leichte Schmerzen, die ohne Medikamente auszuhalten sind. In den letzten sechs Monaten habe ich dann bewusst weniger, manchmal auch gar keinen Himbeerblättertee getrunken, um zu überprüfen, ob das Schmerzlevel auch ohne den Tee erträglich bleibt. Das Ergebnis: Ja, bleibt es. Das Erfreuliche ist jedoch vor allem, dass meine Periode inzwischen standardmäßig nur noch drei Tage dauert, was der absolute Wahnsinn ist, wenn ich daran zurückdenke, wo ich diesbezüglich "herkomme". Lies dazu gerne mehr. Ich hoffe, dass die Schmerzen in den nächsten Jahren noch vollständig verschwinden werden. I keep you updated...!
Verdauung:
Obwohl meine Verdauung bereits vor einem halben Jahr wieder selbständig funktionierte, gab es immer noch das Problem, dass die Analfissur nicht vollständig ausheilen wollte, sprich hin und wieder beim Gang zur Toilette aufriss und blutete. Weil der Rat meiner Proktologin eine OP war und ich mir sicher war, dass ich diese nicht wollte, holte ich mir eine Zweitmeinung bei einer anderen Proktologin. Die OP blieb mir glücklicherweise erspart, allerdings ist die Problematik von der aufreißenden Fissur noch nicht ganz vom Tisch. Insgesamt betrachtet bin ich in dieser Sache mittlerweile ein ganzes Stück weitergekommen. Aber die Sache braucht wohl einfach sehr viel Zeit um zu heilen. Mal sehen, was die Zukunft so bringt.
Grippe:
Nachdem ich mich mithilfe der Zink-Schock-Therapie und anderen Immunsystem stärkenden Tools die letzten Jahre erkältungs- und grippefrei halten konnte, hat es mich Anfang Dezember 2025 dann doch erwischt. Den Symptomen nach zu urteilen, war es die neue Influenzavariante H3N2. Tatsächlich hatte mich der Virus ganze zwei Wochen im Griff. Die Symptome ähnelten denen des Coronavirus, hatten jedoch auch ihre ganz eigenen Tücken. Anthony William hat dazu erst kürzlich eine Podcast-Folge veröffentlicht, die du dir hier anhören kannst (eine deutsche Übersetzung der Folge findest du übrigens hier). Ich hatte tatsächlich auch das Gefühl, dass dieser Virus recht aggressiv und hartnäckig war; ich bleibe aber auch bei meiner Meinung, die ich schon zu Corona-Zeiten vertreten habe, dass wir vor solchen Viren keine Angst haben müssen und uns mit einem gesunden Lebensstil am allerbesten davor schützen können.
Gewicht:
Auch in den vergangenen sechs Monaten hat sich meine Figur nochmal verändert, sodass ich mittlerweile davon überzeugt bin, dass dies nun nichts mehr mit meinem im Dezember 2024 begonnenen Kaloriendefizit zu tun hat, sondern vielmehr mit Entgiftung. Ich habe das Gefühl, dass mein Kaloriendefizit eine Art Katalysator war, der den Abbau von Giftstoffen in meinen Beinen und in meinem Po, also dort, wo mein Körper vorzugsweise Gewicht angesetzt hat und dies in den letzten Jahren auch hartnäckig behalten hat, angeschoben hat. Denn dass ich nach über einem Jahr gleichbleibend reduzierter Kalorienzufuhr nach wie vor abnehme, ist meines Erachtens eher unwahrscheinlich. Meine Theorie stützt auch eine andere Beobachtung, zu der ich im nächsten Abschnitt komme. Grundsätzlich bin ich jedoch mittlerweile sehr zufrieden mit der Veränderung meiner Figur und fühle mich auch sehr wohl in meinem Körper.
Erythrophobie:
Dem aufmerksamen Leser meines Blogs ist der Begriff "Anfälligkeits-Periode" bereits bekannt. Gemeint ist die Zeit von Oktober bis April des Folgejahres. In dieser Zeit - und seltsamerweise ausschließlich in dieser Zeit - bin ich anfällig für Situationen, in welchen ich rot werden könnte. Dass diese Form der Angststörung, die sich eben durch häufiges Erröten äußert, mit einem entzündeten Nervensystem zu tun hat und dass das Nervensystem das komplexeste System in unserem Körper ist, das in der Folge mit am längsten zur Heilung benötigt, habe ich auf meinem Blog bereits an anderer Stelle, einmal hier und hier, erklärt. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass ich in der aktuellen Anfälligkeits-Periode so gut wie gar nicht rot geworden bin, bleibt nur der Schluss übrig, dass mein Körper mittlerweile so weit geheilt ist, dass er nun die Kapazitäten hat, sich um die letzten, noch zu heilenden Stellen in meinem Organismus zu kümmern, zu denen eben das so aufwendig zu heilende Nervensystem oder eben auch lästige (aber für den Körper auch nützliche !!) Fettpolster gehören. Und genau das stützt dann eben auch meine im vorigen Abschnitt angesprochene Theorie.
Aber lass mich dich nicht einfach mit einem einzigen Satz zu meinen Erfahrungen in der Anfälligkeits-Periode 2025/2026 abspeisen...lass mich dir ein paar Situationen erzählen, die früher potenzielle "Rotwerde-Situationen" waren und nun kein Problem mehr darstellten, um dir meinen Fortschritt zu verdeutlichen.
Da gab es zum Beispiel eine Situation in der Arbeit, in der ich von Streitgespräch zu Streitgespräch hastete, sprich mein Körper voller Adrenalin war und dennoch blieb mein Nervensystem cool. Oder eine Situation, bei der ich vor vielen fremden Menschen singen musste, also kurzzeitig im Spotlight stand. Früher wäre das Horror für mich gewesen. Heute sagt mein Nevensystem offensichtlich "Alles easy". Eine andere Situation hatte auch mit Singen zu tun, allerdings wäre diese Situation früher eher aufgrund der vielen Menschen eine potenzielle Errötungssituation für mich gewesen. Auch das war kein Problem mehr. Ich könnte noch ein bisschen so weiter machen, aber ich denke, es ist klar geworden, dass da einiges in meinem Körper in den letzten Jahren geheilt ist.
Neurodermitis:
Auch die Neurodermitis kommt üblicherweise in der Anfälligkeits-Periode zum Vorschein. Mitte November war es dann soweit und ich bemerkte die typisch trockenen Hautstellen auf meinen beiden Handrücken. Der erste Schub dauerte lediglich 1,5 Wochen. Der zweite Schub ging von Ende Dezember bis Mitte Februar und stellt vorerst den letzten Schub in dieser Anfälligkeits-Periode dar. Die Schübe fallen mittlerweile eher verhalten aus und haben nichts mehr mit der "Elefantenhaut" und den offenen, wunden Hautstellen von früher zu tun.
Ernährungstechnisch gab es in den vergangenen sechs Monaten keine Veränderungen.



Kommentare