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  • Monika

Gewicht verlieren

Warum kompakter Stuhl und Wassereinlagerungen einen wesentlichen Anteil an Gewichtsproblemen haben und welche Rolle Fett und Protein dabei spielen.


Egal, ob aufgrund von Wohlbefinden, Eitelkeiten oder aus gesundheitlichen Gründen - das eigene Körpergewicht ist für viele Menschen DAS Thema. Und obwohl es in diesem Artikel vornehmlich um die Gewichtsabnahme gehen soll, hängt auch das Zunehmen von gesundem Gewicht beziehungsweise der Muskelaufbau stark von den folgenden Aspekten ab. Gehen wir diese also nun der Reihe nach durch.


|Wie alles beginnt


Geht es um Übergewicht oder die Unfähigkeit an Gewicht zu verlieren, wird oft über die Menge an Lebensmitteln gesprochen, die ein Mensch zu sich nimmt. Welche Lebensmittel wir essen, ist jedoch viel entscheidender für unser Gewicht, unsere Körperform und die Beschaffenheit unserer Haut. Auf zwei Makronährstoffe kommt es dabei besonders an: Fett und Protein.


Für beide Nährstoffe benötigt unser Körper für die Verdauung meist bis zu einem Tag, während Früchte und Gemüse binnen weniger Minuten verdaut und weiterverarbeitet sind. Ein Teelöffel voll Fett entspricht der Menge, die unsere Leber in der Lage ist an einem Tag zu verarbeiten. Mit dieser Maßeinheit im Hinterkopf, wird schnell klar, dass die meisten Menschen zu viel von diesem Nährstoff essen.


Traktieren wir unsere Leber nun jahrelang mit einer zu fett- und proteinhaltigen Ernährung, lässt ihre Fähigkeit, Gallenflüssigkeit zu produzieren, stark nach. Zusammen mit der Magensäure, die im Übrigen aus sieben verschiedenen Säuren zusammengesetzt ist, bricht die Gallenflüssigkeit Fette und Proteine auf, sodass sie im Darm vollständig abgebaut werden können.


Passiert dies jedoch nicht, gelangen Fette und Proteine unverdaut in den Darm und beginnen dort zu gären. Es bilden sich schließlich ranzige Fett- und Proteindepots, die mit der Zeit verhärtete Ablagerungen bilden. Bis zu einem gewissen Punkt, nimmt unsere Leber überschüssige Fette auf und lagert sie in sich ein, um uns vor diesen verhärteten Darmablagerungen zu schützen. Doch irgendwann ist auch hier die Kapazitätsgrenze erreicht und das Organ beginnt die Fette an anderen Orten unseres Körpers abzulagern. Zu diesem Zeitpunkt stellen wir dann den berühmt-berüchtigten Schwimmreifen um den Bauch fest.


|Darmtrakt


Fett- und Proteindepots in unserem Darm bilden den perfekten Nährboden für Viren und Bakterien aller Art. Ernähren sich Pathogene von diesen Mülldeponien, resultieren daraus auch Blähungen, Völlegefühl, Wassereinlagerungen und viele andere unangenehme Symptome. Wassereinlagerungen entstehen immer dort, wo unser Körper Toxizität, die durch ein großes Aufkommen von Pathogenen, Schwermetallen und/oder anderen Giftstoffen verursacht wird, verdünnt. Durch dieses Verdünnen reduziert sich der schädliche Einfluss der Giftstoffe auf umliegende Gewebe und Zellen.


|Wassereinlagerungen


Wenn wir also über Gewichtsprobleme sprechen, sprechen wir über eine überlastete, träge Leber, die zu viel Fett und Protein verarbeiten muss und sich möglicherweise bereits zu einer Fettleber entwickelt hat. Wir sprechen außerdem über unverdaute Fett- und Proteinablagerungen in unserem Darm, die Pathogene nähren und die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen über die Darmschleimhaut erschweren.


Hinzu kommt ein Mangel an Magensäure und/oder eine Magensäure, die nicht sauer genug ist, um Fette und Proteine aufzuspalten. Durch den übervollen Arbeitsplan der Leber, gerät auch die Produktion der Gallenflüssigkeit in Mitleidenschaft, welche dann nicht mehr in ausreichender Menge hergestellt werden kann.


Die Fettablagerungen in unserem Darm häufen sich mit der Zeit an und führen nicht selten auch zu Verdauungsproblemen. Zwei bis fünf Kilo kompakter Stuhl lagert sich auf diese Weise bei den meisten Menschen an und sorgt für ungewünschte Kilos auf der Waage. Schwanken kann unser Gewicht auch stark durch Wassereinlagerungen. Während Fett im klassischen Sinne nur etwa 30 Prozent unserer ungewünschten Pfunde ausmacht, nehmen Wassereinlagerungen mit etwa 70 Prozent einen deutlich größeren Anteil ein!


Diese Gewichtsschwankungen, die aus Wassereinlagerungen resultieren, entstehen auch innerhalb eines Tages. So blicken wir morgens nach dem Aufstehen meist einem schlankeren Menschen im Spiegel entgegen als am Abend. Dieses Phänomen kennt bestimmt jeder!


|Was tun?


Es wird also deutlich, dass die Zunahme von Gewicht oder die Unfähigkeit an Gewicht zu verlieren nicht ausschließlich mit der Menge an Lebensmitteln zu tun hat, die wir verzehren. Um die Menge an Viren und Bakterien in unserem Körper zu minimieren und damit auch die Wassereinlagerungen zu reduzieren, sollten ein paar Dinge beachtet werden:


  • Da dieses Dilemma mitunter an einer zu fett- und proteinhaltigen Ernährung liegt, ist die logische Konsequenz, die Aufnahme von Fett drastisch zu reduzieren. Maximal 15 Prozent sollte Fett von der gesamten Nahrungsaufnahme an einem Tag ausmachen. Wer sich damit gut fühlt, komplett auf zusätzliche Fette zu verzichten, wird seiner Leber einen großen Gefallen tun und die Gewichtsabnahme damit stark ankurbeln.

Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass auch Obst und Gemüse Omegafettsäuren enthalten. Diese sind jedoch in einer so geringen Menge vorhanden, dass sie unserem Körper nicht schaden und ihn auch nicht überfordern. Komplett auf Fett und Protein zu verzichten ist also auch bei einer rein pflanzlichen Ernährung nicht möglich. Es geht vor allem darum, radikale Fette zu meiden, also solche, die förderlich für Giftstoffe in unserem Körper sind und uns somit krank machen.


  • Selleriesaft ist ein weiterer Tipp für die schnelle Gewichtsabnahme beziehungsweise die Reinigung der Leber und des Darms. Die in der Darmschleimhaut festgebackenen Fette und Proteine lassen sich besonders durch die Antioxidantien in Selleriesaft auflösen. Anthony William beschreibt in seinen Büchern, dass Selleriesaft diese Fett- und Proteindepots regelrecht sprengt und Bakterien und Viren damit gleichzeitig die Nahrungsquelle nimmt. Der Saft reinigt außerdem das Blut von Fetten und unterstützt die Leber bei der Produktion von Gallenflüssigkeit. Auch die Magensäure wird durch den Saft gestärkt.


  • Aloe Vera, Papaya und Bananen sind besonders förderlich für die Säuberung des Darmtrakts und helfen angesammelte Mülldepots auszuleiten. Früchte im Allgemeinen reichern durch ihre vielen Antioxidantien unser Blut mit Sauerstoff an. Dieser ist für unsere Zellen nur schwer zugänglich, sofern sich zu viel Fett im Blut befindet.


  • Brennnessel- und Löwenzahntee helfen dem Körper zu entwässern und reinigen das Lymphsystem. Auch Trampolinspringen und/oder Trockenbürsten halten die Lymphe in Bewegung und verhindern so das Ansiedeln von Pathogenen.


Auch, wenn all diese Faktoren wesentlich dazu beitragen, Fette auszuleiten und an Gewicht zu verlieren, ist dies ein Prozess, der Zeit benötigt. Für unseren Körper sind Fettdepots wie ein Schutzschild - sie erschweren Giftstoffen den Weg zu unseren Zellen. Das macht die Fettdepots nicht unbedingt unschädlicher, doch zumindest nicht ganz so schädlich wie Viren, Bakterien, giftige Schwermetalle, Pestizide, DDT oder Strahlung an sich.


Genau aus diesem Grund ist unser Gewicht auch eines der letzten Dinge, die unser Körper in Angriff nimmt, wenn es um unsere Genesung geht. Bevor wir Fett- und Proteindepots verlieren, kämpft unser Organismus gegen Krankheitserreger und andere Giftstoffe. Wenn es um Gewichtsreduktion geht, ist Geduld also der beste Berater! Dennoch, niemand ist dazu verdammt übergewichtig zu sein oder im Falle vieler Männer, als "Spargeltarzan" alt zu werden - ein gutgeformter, gesunder Körper geht Hand in Hand mit einer gesunden Leber!

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