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  • Monika

Candida

Aktualisiert: Feb 27

Warum der Candida-Pilz die zu Unrecht am meisten verteufelte Hefe unserer Zeit ist und wie Terpentin dabei helfen kann übermäßiges Pilzwachstum im Körper zu reduzieren.


In den späten Neunzigern war die Candida-Diagnose eine der beliebtesten bei Schulmedizinern. Sie kam direkt nach der "Hormonbewegung" und bescherte uns eine neue Volkskrankheit. Tatsächlich hat jeder Mensch Candida. Er lebt nämlich als unschädlicher Pilz im Darm eines Jeden. Die Frage ist nun allerdings: "Fluch oder Segen"?


Als "Abfallverwerter" ist der Pilz durchaus nützlich wenn nicht sogar unabdinglich. Er frisst schädliche Bakterien und unverdaute Nahrungsreste und räumt dadurch sozusagen den Darmtrakt auf. Befindet sich im Körper eine größere Menge Giftstoffe wie zum Beispiel Schwermetalle, Viren, Bakterien, Pestizide oder Ähnliches so fördert dies das Wachstum von Candida. Die Folge ist dann ein Ungleichgewicht der Darmflora. Candida dient also nur als bequemer Sündenbock in der Suche nach den wahren Ursachen vieler Symptome. In Wahrheit sind Bakterien (z.B. E. coli und Streptococcus), Viren (z.B. Herpes Zoster, EBV, Cytomegalie-Virus), Schwermetalle (z.B. Quecksilber und Kupfer), Stress, mangelnder Schlaf oder schlechte Ernährung die Schuldigen.


     |Zucker ist nicht gleich Zucker


Immer wieder wird Zucker als Nummer 1 Nahrungsmittel des Candida-Pilzes gehandelt. Anthony William schreibt dazu in seinem ersten Buch "Die Leute denken, Zucker sei Zucker. Das ist so , als sagte man, Wasser sei Wasser, ob ein Glas frisches Trinkwasser oder das Wasser in der Toilettenschüssel" [A. William, "Mediale Medizin", S. 170].


Haushaltszucker, Süßstoff, raffinierter Rohr- und Rübenzucker, Getreidezucker und Zucker aus Mais nähren Candida genauso wie Fett und Protein. Nicht so Fruchtzucker. Natürliche Fruktose, wie sie in Obst enthalten ist, ist reich an Antioxidanzien, Polyphenolen, Anthocyane, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen und krebsabtötenden Mikronährstoffen und damit die perfekte "Anti-Candida-Waffe".


Der beste Weg, um ein Ungleichgewicht der bakteriellen Darmbesiedelung aufzuheben, ist die dahinterliegenden Erkrankungen als Ursache von Symptomen zu heilen. Eine fett- und proteinarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist der Schlüssel zu dieser Heilung.


Menschen, die tatsächlich ein Candida-Problem haben (das sind weniger als 0,1 Prozent der Bevölkerung der USA und Europa zusammen), empfinden moderates bis hohes Fieber über Wochen oder sogar Monate. Meist gerät der Pilz durch ein gleichzeitig vorhandene bakterielle Infektion außer Kontrolle. Er kann auch als Ergebnis postoperativer Komplikationen Schaden anrichten. Anthony William sagt jedoch, wenn Mediziner die Diagnose "Candida" stellen, ist in den allermeisten Fällen tatsächlich nicht der Darmpilz das Problem.


     |Terpentin gegen Parasiten


Es gibt viele Lebensmittel, Kräuter oder Nahrungsergänzungen mit antibakterieller, antiviraler und/oder antiparasitärer Wirkung. Zitronenmelisse, Honig oder kollodiales Silber sind nur einige dieser Produkte. Dr. Jennifer Daniels, eine amerikanische Ärztin, fand heraus, dass auch Terpentin antiparasitäre Effekte hat und dabei helfen kann ein Übermaß an Candida loszuwerden. Es handelt sich bei Terpentin um das Destillat von Kiefernharz also ein Naturprodukt, das heutzutage allerdings als hochgiftiges, chemisches Lösungsmittel für Pinsel verkauft wird. Genau deshalb ist die Studie, die Dr. Daniels dazu machte auch umstritten.


Im Internet findet man deshalb auch ausschließlich Versuche dazu, bei denen die Testpersonen stets darauf hinweisen, die Einnahme von Terpentin nicht zu empfehlen. Ich habe mich diesem Test dennoch gestellt und mir die Studie von Dr. Jennifer Daniels dazu auch sorgfältig durchgelesen. In dieser beschreibt sie auch welches Terpentin für die Einnahme verwendet werden sollte, wie man sich auf die Einnahme vorbereitet und wie diese letztlich durchgeführt werden sollte. Nachfolgend ein Auszug aus der Studie:


Gemischte Gefühle bezüglich Terpentin:


Ich habe mich bei der Einnahme genau an das Protokol von Dr. Jennifer Daniels gehalten und nach einiger Vorbereitungszeit zunächst einen Teelöffel Terpentin eingenommen. Tatsächlich habe ich bereits auf diese geringe Menge einige Symptome feststellen können. Ob es an schlechter Vorbereitung, falscher Durchführung oder einer großen Menge an Parasiten in meinem Körper lag, kann ich nicht genau sagen.


Genau wie Daniels in ihrer Studie beschreibt, habe ich mich an einem Tag nach der Einnahme von Terpentin extrem benommen gefühlt. Ich verbrachte den ganzen Tag liegend im Bett, da mir so schwindlig war, als hätte ich mir die vorherige Nacht mit ordentlich viel Alkohol um die Ohren geschlagen. Außerdem ist mir ein Kribbeln an den Beinen aufgefallen, dass die Ärztin als Zeichen dafür sieht, dass Parasiten den jeweiligen Körperbereich verlassen. Ich bin mir zwar sicher, dass ich tatsächlich schlechte Bakterien, Würmer oder Ähnliches in dieser Zeit ausgeschieden habe (mein Stuhl ließ darauf hin deuten), trotzdem war ich nach dieser Phase nicht frei von Candida und/oder meinen Symptomen.


Als ich auf Anthony William und seine Bücher aufmerksam wurde, habe ich auch verstanden, warum Terpentin allein meine vermeintlichen Candida-Symptome nicht lösen konnte. Der Darmpilz ist und war nie mein Problem, sondern Viren, Bakterien und Schwermetalle, die zu bestimmten Krankheitssymptomen geführt haben. William erklärte in einer seiner Radio Shows auch einmal, dass sich Viren, Bakterien, Pilze oder Würmer tatsächlich häuslich in unserem Körper einrichten können. Nicht so Parasiten! Sie seien die Einzigen, die der Körper unter keinen Umständen "beherbergen" könne. Er würde also alles dafür tun diese Schädlinge durch die Möglichkeiten unseres körpereigenen Abwehrsystems wieder aus dem Organismus zu befördern.


Ich persönlich bin ein Freund davon sich immer seine eigene Meinung über Dinge zu bilden. Terpentin ist für mich ein Nahrungsergänzungsmittel genau wie kollodiales Silber oder Kräutertees mit antiparasitärer, antibakterieller und/oder antiviraler Wirkung. Es kann dabei helfen die virale Last im Körper zu reduzieren, ist jedoch kein Wundermittel und sollte deshalb auch nicht von einer heilenden Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Fett und Protein ablenken.

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