• Monika

Granatapfel

Warum die Frucht besonders bei PCOS heilend wirkt und weshalb auch Sportler von ihr profitieren.

 

Obwohl Granatäpfel bereits ab September Saison haben, verbinden die meisten Menschen die Frucht wohl mit der Weihnachtszeit. Denn in dieser dienen die Granatäpfel nicht nur als leckerer Crunch auf Hummus oder Guacamole, sondern auch als Deko zwischen Tannenzweigen, bunten Kugeln und Kerzen.


Und auch, wenn man noch nie in die Verlegenheit gekommen ist, die roten Kerne der Frucht zu verkosten, dass Granatäpfel unheimlich aufwendig zu öffnen sind, hat sich bei den meisten Menschen bereits herumgesprochen.


Warum sollte man diesen Aufwand aber unbedingt auf sich nehmen? Welche Vorteile bietet uns der Granatapfel?


|Verkalkung


Haken wir das Offensichtliche gleich mal ab: Ja, Granatäpfel besitzen unheimlich viele Antioxidantien. Diese Eigenschaft teilen sie sich allerdings mit vielen anderen Früchten.


Wirklich besonders sind hingegen die Knötchen, Zysten, Verkalkungen und Myome aufweichenden Eigenschaften der Frucht. Auch vor Gallen- und/oder Nierensteinen machen die sekundären Pflanzenstoffe keinen Halt. Aus diesem Grund sind Granatäpfel auch ein wahrer Segen für alle Frauen, die unter PCOS, also dem polyzystischen Ovar-Syndrom leiden.


|Haut & Haar


Ein weiterer Vorteil der Frucht hat mit unserer Haut zu tun, denn auch die profitiert von den reinigenden Fähigkeiten der Frucht. Granatäpfel säubern Poren, besonders die auf der Kopfhaut, sodass das Haarwachstum begünstigt wird. Ebenfalls wichtig für das Aussehen der Haut sowie für alle weiteren Organe und Systeme des Körpers ist die blutbildende Fähigkeit der Granatäpfel. Da dreckiges, toxisches Blut Ausgangspunkt so vieler Krankheiten ist, ist der regelmäßige Verzehr - zumindest jetzt während der Saison - keine schlechte Idee!


|Sport


Zuletzt noch ein wahrscheinlich unerwarteter Fakt:


Auch Sportler sollten dieser Frucht besondere Aufmerksamkeit schenken, denn durch ihre Eigenschaft, Milchsäure in den Muskeln abzubauen, tragen Granatäpfel erheblich zur Regeneration von Muskelgewebe nach sportlicher Betätigung bei und beschleunigen dadurch auch insgesamt sportlichen (Trainings-)Fortschritt.


Unlängst bekannt sein sollte auch - zumindest in der MM Community -, dass neben dem Muskelreiz selbst vor allem die Versorgung des Körpers mit Glukose verantwortlich für das Muskelwachstum ist. Granatäpfel liefern genau diese Glukose und gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie aktiv dazu beitragen, die Glukosereserven der Leber und des Gehirns aufzufüllen. Beste Voraussetzungen also für ein intensives Training, denn durch aufgefüllte Glukosespeicher in der Leber, werden auch die Nebennieren vor ständiger Adrenalinproduktion geschont.


Wer also bislang einen weiten Bogen um Granatäpfel im Supermarkt gemacht hat, sollte sich nun vielleicht einmal näher herantrauen und einige in den Einkaufswagen legen. Einer pro Tag verhilft laut Anthony William bereits zu spürbaren und/oder sichtbaren gesundheitlichen Veränderungen.

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