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  • Monika

Irisdiagnostik

Aktualisiert: 30. Okt 2019

Warum unsere Augen der Schlüssel zu innerer Gesundheit sind und was die verschiedenen Farben der Iris wirklich bedeuten.


Die Geschichte der Irisdiagnostik beginnt im frühen 18. Jahrhundert in Ungarn. Ignatz von Peczely fängt zu dieser Zeit eine Eule in seinem Garten und versucht sie in seinem kindlichen Leichtsinn festzuhalten. Die Eule ist jedoch total verängstigt und versucht davon zu fliegen. Da der Elfjährige den kleinen Vogel immer noch fest in seinen Händen hält, verletzt sich das Tier bei seinem Fluchtversuch. Die Eule bricht sich das Bein. Als der Junge dem Vogel anschließend in die Augen sieht, bemerkt er einen kleinen schwarzen Strich in der Iris des Tieres.


Ignatz verbindet der Eule daraufhin das Bein und pflegt sie, bis sie wieder bei Kräften ist. Zu seiner Verwunderung bleibt sie anschließend sogar für mehrere Jahre in seinem Garten - und das, ganz freiwillig! Über die Zeit stellte der Junge fest, dass sich der ursprünglich schwarze Strich in einen kleinen Punkt verwandelte; umrahmt von weißen Linien.


Der Ungar wurde älter und ergriff den Beruf des Arztes. Den Vorfall mit der Eule in seinem Garten vergaß er nie. Und so untersuchte er auch als Erwachsener immer noch den Zusammenhang der Iris mit Veränderungen des menschlichen Gewebes. Als er sich endlich sicher war, dass es einen Zusammenhang gab, erstellte er das erste Irisdiagramm. Dieses Diagramm bildete die Basis für alle Grafiken und Diagramme, die später noch kamen. Das bekannteste und akkurateste dieser Diagramme, ist das von Dr. Bernard Jensen. Bis heute gilt er als Pionier in der Irisdiagnostik.


      |Was genau ist Irisdiagnostik?


Irisdiagnostik ist die Praktik durch Analysieren der Augen Entzündungen, Mängel und Schwächen von Geweben und Organen im Körper festzustellen. Was für den ein oder anderen jetzt etwas kompliziert klingen mag, ist eigentlich ganz einfach, stellt man sich die Augen als Landkarte vor. Auf dieser Landkarte sind all unsere Organe und Körperteile verortet. Über jahrhundertelange Forschung und Beobachtung ist heute auch überliefert, welche Bedeutung Farbe und Form der Augen haben.



Die Grafik lokalisiert jedoch nicht nur den Sitz von Körperteilen und Organen, sondern spiegelt auch die verschiedenen Körpersysteme wieder. Hierzu zählen das Kreislaufsystem, das Verdauungssystem, das Atmungssystem sowie das Filtersystem.


      |Aufbau der Iris


Dass die Iris ein hochkomplexes Organ ist, ist nach all den bisherigen Informationen wahrscheinlich selbstredend. Trotzdem gibt es noch eine Vielzahl an Fakten, die ich in diesem Artikel ansprechen möchte. Verändert sich die Iris aufgrund der Art und Weise, wie ein Mensch lebt, so tut sie dies zum Beispiel in vier verschiedenen Stadien.


1.) Akut - ungünstige körperliche Einflüsse spiegeln sich auf der ersten "Schicht" der Iris wieder; zunächst oberflächlich.

2.) Subakut - die Veränderung ist nun bereits seit Längerem vorhanden und damit schon etwas tiefer im Gewebe der Iris zu erkennen (Gelb-/Orangefärbung der Iris).

3.) Chronisch - nun ist von einem Schaden zu sprechen. Das betroffene Gewebe ist den ungünstigen körperlichen Einflüssen bereits seit sehr langer Zeit ausgesetzt (Dunkelfärbung der Iris).

4.) Degenerativ - betroffenes Gewebe ist bereits zerstört und bildet sich zurück (der entsprechende Teil der Iris färbt sich nun schwarz).


Beeinflusst ein Mensch körperliches Gewebe auf positive Art, z.B. durch seine Ernährung, so kann sich Gewebe auch regenerieren und neu aufbauen. Dies lässt sich in der Iris durch weiße Querstreifen in den jeweils betroffenen Schichten erkennen.


Beschäftigt man sich mit der Analyse der Augen, so sollte man sich auch dessen bewusst sein, dass die Iris in sieben Zonen unterteilt werden kann. Beginnend im innersten Punkt an der Pupille, sitzt die Bauchzone. Sie ist umgeben von der Darmzone. Beide dieser Zonen werden vom Rest des Körpers durch den Kranz des vegetativen Nervensystems (schwarzer Ring über "Intestines") separiert.

Die dritte Zone spiegelt das Herz, die Bronchien, die Bauchspeicheldrüse, die Nebennieren, die Nebenschilddrüse, die Hirnanhangsdrüse sowie die Gallenblase wieder. Es geht weiter mit der Prostata, der Gebärmutter und dem Skelett. In Zone fünf sitzen sinnbildlich gesprochen das Gehirn, die Lunge, die Leber, die Milz, die Nieren sowie die Schilddrüse. Im vorletzten Ring werden die Muskeln, das Lymphsystem sowie der Blutkreislauf wiedergespiegelt. Die äußerste Zone steht vor allem für die Haut - sie ist unser größtes Organ und sollte daher auch den meisten Schmutz aus uns heraustransportieren. Oft ist die Haut aber verstopft und blockiert damit den Weg nach draußen für viele Schadstoffe. Das und vieles mehr ist über die Augen zu erkennen.


Die Iris ist der Schlüssel zu Missständen in unserem Körper und ein probates Mittel, um zu wahrer Gesundheit zu gelangen!

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