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  • Monika

Meine Haar-Transformation

Aktualisiert: Feb 27

Wie sich meine Haare durch das medicalmediumprotocol verändert haben und was die "No-Poo-Methode" damit zu tun hat.


Wirklich glatt war meine Haarstruktur noch nie; nicht, dass ich mir das gewünscht hätte, aber glatte Haare zu stylen wäre sicher einfacher gewesen als die Naturkrause, die ich hatte. Waschen, föhnen, stylen - das waren für mich früher Begrifflichkeiten, die ich mit viel Arbeit und Zeitaufwand verband.

Meist war ich nach dem Haarstyling so verschwitzt, dass ich direkt wieder in die Dusche gekonnt hätte. Gut, das lag auch ein bisschen an der Haarlänge aber gefreut, wie das viele andere Frauen tun, habe ich mich auf dieses Prozedere nie!


Ich finde ja, der Blick auf diesem Bild spricht Bände... Obwohl meine Haare darauf geglättet sind, erkennt man die frizzige, strohige Grundstruktur recht gut. Ohne Rundbürste oder Glätteisen hätten meine Haare ausgesehen, als wäre ich durch den Windkanal geschossen worden!

      |Veränderung durch Medical Medium


Als ich, Anfang März 2019, begann die Ernährungsgrundsätze von Anthony William umzusetzen, bemerkte ich tatsächlich nach anderthalb Monaten eine Veränderung meiner Haare. Sie waren plötzlich so glänzend und geschmeidig. Außerdem fiel mir auf, dass das erste Drittel meiner Haare, vom Ansatz ab, richtig glatt war.


Tja, leider hielt diese Phase nur zwei kurze Wochen an. Was dann kam, war der "Haar-Albtraum" auf Erden! Es folgten zwei Monate, in denen meine Haare trocken, brüchig, glanzlos und unglaublich strohig waren. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer, die Menge an ausfallenden Haaren, die ich hatte, sei völlig normal. Ob sie das wirklich war, möchte ich mittlerweile mal bezweifeln. Fakt ist jedoch, dass die Menge, die mir in meiner "Albtraum-Zeit" ausgefallen ist, definitiv nicht mehr normal war. Ich konnte die Haare büschelweise aus meiner Bürste ziehen.


Nachdem ich zwei Monate ausschließlich Flechtzöpfe getragen habe und selbst die schei.... aussahen, konnte ich endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Durch die Menge an Haaren, die mir ausgefallen ist (siehe Haare I Haut I Nägel), hatte ich ein viel leichteres Gefühl auf dem Kopf. Meine Mähne hatte sich auf natürliche Weise ausgedünnt. Die Strohigkeit wurde deutlich besser und der Glanz kam auch wieder etwas zurück.


Zu diesem Zeitpunkt lag mein letzter Frisörtermin bereits neun Monate zurück. Seit einiger Zeit lasse ich meine Spitzen nun schon mit dem sogenannten "Care Cut", also einer heißen Schere schneiden. Dies soll die Haare beim Schneiden direkt Versiegeln, sodass sie weniger anfällig für Spliss sind. Obwohl ich von dieser Methode überzeugt bin, wuchsen meine Haare immer noch nur bis zu einer bestimmten Länge: meiner "imaginären Grenze", die meist bei der Taille lag.


Wenn meine Haare diese "Grenze" erreichten, musste ich sie aufgrund von Spliss IMMER abschneiden! Es war, als hätte jemand meine Haare darauf programmiert, bis dorthin und nicht länger zu wachsen...


      |"No-Poo-Methode"


Um Williams Grundsätze auch auf mein sonstiges Leben zu übertragen, musste ich die Chemie auch vollständig aus meinen Kosmetikartikeln herausbringen. Aus diesem Grund entschied ich mich dazu, zum Waschen (Körper/Gesicht, Haare) nur noch natürliche Seife zu verwenden. Außerdem bemerkte ich zu dieser Zeit (Ende Oktober), dass sich meine Haare allein durch die Ernährung nicht mehr weiter veränderten. Es kam mir vor als hätte ich ein Plateau erreicht...


Nachdem ich meine Haare das erste (und einzige) Mal mit natürlicher Seife gewaschen hatte, entdeckte ich zufällig einen Artikel über die "No-Poo-Methode". Es geht bei dieser Methode darum, die Haare ausschließlich mit Wasser zu waschen. Was sich zunächst komisch und unglaubwürdig anhört, funktioniert tatsächlich - ich und viele andere Menschen, wir, sind der lebende Beweis!


Anfang November begann ich meine Haare also das erste Mal nur mit Wasser auszuspülen. Es bewahrheitete sich meine schlimmste Befürchtung - die Haare fühlten sich unter dem Deckhaar wachsig und unrein an. Das einzige was half und von vielen, die diese Methode schon länger anwendeten, empfohlen wurde, war, die Haare mit einer Wildschweinborstenbürste zu kämmen.

Hierdurch sollen die überschüssigen Schadstoffe (Partikel aus konventionellem Shampoo) aus den Haaren befördert werden. Und genau diese schuppenartigen Partikel sind es auch, die die Haare so wachsig und unflexibel machen.


Als ich anfing meine Haare auf diese Art zu bürsten, war ich geschockt, wie viele weiße Partikelchen sich in meiner Bürste sammelten. Obwohl ich in vielen Erfahrungsberichten, hörte, dass diese unangenehme Phase bis zu acht Wochen dauern kann, hat es bei mir tatsächlich gerade einmal eine einzige Woche gedauert. Ich bin mir sicher, das lag daran, dass meine Haare bereits von innen heraus gesund waren!



Das Waschen funktioniert bei dieser Methode übrigens genau wie mit konventionellen Shampoos - Haare nass machen, Kopfhaut massieren (nur ohne Shampoo eben), ausspülen. Auf dem Bild unter diesem Absatz sieht man die Shampoo-Überreste, die sich auf meiner Kopfhaut ablagerten und beim Ausspülen der Haare regelmäßig am Rand der Badewanne sichtbar wurden.

Der Schlüssel zu schönem, glänzendem Haar ist jedoch das tägliche Bürsten der Haare. 100 Bürstenstriche pro Seite werden allgemein empfohlen. Obwohl ich meine Haare früher fast nie gekämmt habe, muss ich gestehen, ist das mittlerweile wie ein Ritual für mich geworden. Es gleicht fast schon einer Meditation...


Wenn die Haare zu Beginn der No-Poo-Methode noch ziemlich wachsig sind, empfiehlt es sich auch eine saure Rinse zu machen. Dabei handelt es sich um nichts anderes als ein Wasser-Apfelessig-Gemisch, das wie eine Spülung über die Haare gegossen wird und verhornte Ablagerungen auf der Kopfhaut aufweichen und abtragen soll. Man kann die Spülung nach ein paar Minuten direkt wieder ausspülen oder einfach in den Haaren lassen. Äußerlich angewendet ist Apfelessig ein probates Mittel zur Desinfektion und Unterstützung der Haut. Ansonsten sollte man eher Abstand von Essigen nehmen, da sie der Leber Schaden zufügen und in der Heilung daher eher kontraproduktiv sind.


Zwei Esslöffel Apfelessig auf etwa einen Liter Wasser - so sieht das Mischverhältnis für die saure Rinse aus. Ich habe sie selbst im Zuge meiner No-Poo-Umstellung gemacht und werde sie auch beibehalten. Meine Haare waren nach der Anwendung super weich und ließen sich auch besser kämmen. Öfter als drei- bis viermal pro Jahr sollte man die Spülung jedoch nicht anwenden.


Da sich das wachsige Gefühl hauptsächlich unter meinem Deckhaar abgespielt hat, habe ich von einer bildlichen Dokumentation abgesehen. Der Unterschied liegt tatsächlich auch mehr in der Struktur meiner Haare (s.l.).


Noch nie zuvor hatte ich so glatte Haare wie jetzt. Sie sind unglaublich leicht und ausgedünnt (auf positive Art), haben einen natürlichen Glanz und ein seidiges Gefühl. Das Volumen, für das mich früher viele beneidet haben, musste ich feststellen, stammte wohl auch von Parabenen, Silikonen & Co. Das hat sich mittlerweile also genau wie diese Schadstoffe aus meinem Leben verabschiedet.


Dafür habe ich nun super gesunde Haare, die bereits sogar über meine "imaginäre Grenze" hinausgewachsen sind...und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht!



Die Wellen in meinen Haarspitzen, stammen übrigens aus einem Flechtzopf und entsprechen nicht meiner natürlichen Haarstruktur. Die ist, wie im Absatz oben bereits erwähnt, mittlerweile ganz ohne Rundbürste oder Glätteisen komplett GLATT!


Zweieinhalb Monate sind seit meiner Umstellung von Naturkosmetik-Shampoos (konventionellen Shampoos) auf die No-Poo-Methode nun vergangen. Manchmal erscheint es mir selbst noch unwirklich, dass meine Haare allein durch das Waschen mit Wasser nach dem fettigen Zustand wieder schön "sauber", weich und samtig werden. Doch auch hier zeigt sich mal wieder, was eben natürlich und was unnatürlich ist!


Tipp: Auf meiner "No-Poo-Reise" ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, vor dem ich mögliche Nachahmer gerne bewahren möchte. Zu Beginn habe ich meine Wildschweinborstenbürste leider nicht sehr regelmäßig gereinigt, sodass ich mir die Schadstoffpartikel, die sich dort sammelten immer wieder in die Haare kämmte. Dadurch erzielte ich natürlich auch keinen Fortschritt mehr. Erst als ich anfing die Bürste nach jedem Kämmen penibelst mit dem Staubsauger auszusaugen, stellte ich plötzlich fest, wie sich meine Haare veränderten und wie wenig Partikel sich insgesamt nur noch in der Bürste ansammelten. Also...immer schön die Bürste reinigen!


In der Bildergalerie, die diesen Artikel schließen soll, möchte ich noch einmal einige Impressionen dieser Umstellung zeigen - und wünsche viel Spaß beim Ausprobieren!



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