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  • Monika

Meine Neurodermitis-Transformation

Aktualisiert: Okt 2

Wie ich die trockene, rissige Haut an meinen Händen losgeworden bin und was der Lebenszyklus von Viren damit zu tun hat.


Kurz nachdem ich es mir im März 2019 zur Routine machte, morgens einen halben Liter Selleriesaft zu trinken, Schokolade durch Datteln zu ersetzen und abends statt Fleisch Salat zu essen, bemerkte ich, wie die Haut an meinem gesamten Körper strohtrocken wurde. Beängstigender noch war jedoch, dass sich nach geschlagenen neun Jahren die Neurodermitis an meinen Händen zurückmeldete!


Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde mir klar, dass dieser neue Lebensstil nichts mit oberflächlichem Detox zu tun haben konnte! Mein Körper wurde buchstäblich auf links gedreht, um all die lästigen, jahrzehntelang beherbergten Störenfriede rauszuwerfen.


Das erste Mal wurde ich im Alter von 16 Jahren mit Neurodermitis konfrontiert. Ich begann gerade meine erste Ausbildung, als ich die super trockene Haut an meinen Händen feststellte, die zu allem Überfluss irgendwann auch noch zu Jucken begann. Als meine ohnehin schon berührungsempfindliche Haut auch noch aufplatzte, war ich mit meinem Latein am Ende.


All die feuchtigkeitsspendenden Cremes und Salben, die ich mir in der Apotheke besorgte, schienen nicht zu wirken. Es wurde mein neues Abendritual meine Hände dick mit Salben einzucremen und anschließend in Handschuhe zu stecke, gut präpariert für die Nacht! Doch meist sahen meine Hände am nächsten Morgen genauso rot, rissig und ungesund aus wie noch am Abend zuvor.


Die Neurodermitis plagte mich glücklicherweise nur im Winter und so lernte ich eben damit zu leben. Als ich mit 18 Jahren meine Ausbildung beendete, war auch die Neurodermitis verschwunden - bis zu dem Tag, als ich anfing mich nach den Medical Medium Richtlinien zu ernähren!


Ich wusste einfach, das kann kein Zufall sein, dass genau jetzt, wo ich diesen neuen Lebensstil begonnen hatte, meine Neurodermitis wieder erschien! Voller Hoffnung, dass Selleriesaft & Co. die Schwermetalle und Viren, die dafür verantwortlich waren, aus meiner Leber vertrieben, folgte ich meinen neuen Ernährungsgrundlagen fleißig. Und nach wenigen Wochen war der Neurodermitis-Schub auch tatsächlich überstanden. Auch wenn der Schub unangenehm war, äußerte er sich dennoch nicht in der Intensität, wie ich es von meiner Ausbildungszeit kannte.


Ich wähnte mich schon in "Sicherheit", als ich im November 2019 erneut mit Neurodermitis an meinen Händen konfrontiert wurde. Und diesmal erreichte der Schub ein ganz neues Level! Fünf Monate plagten mich die Giftstoffe, die mein Körper über die Haut an meinen Händen ausschied, bis ich endlich neurodermitisfrei war. Doch alles nach der Reihe...


Ich benötigte nicht viel Zeit, um Ende November festzustellen, dass sich da schon wieder Neurodermitis breitmachte. Der erste Schub dauerte etwa sechs Wochen an. Nach einer kurzen Phase, in der meine Hände wieder weich und annähernd neurodermitisfrei waren, folgte jedoch direkt ein weiterer Schub. Und auch der hielt sich etwa sechs Wochen.


So langsam wurde ich unruhig und überlegte, ob ich nicht vielleicht doch irgendetwas "falsch" gemacht hatte, das diese Schübe ausgelöst haben könnte. In Anthony Williams Leberbuch wurde ich dann schließlich fündig. Er schrieb, dass die Leber die übelsten Übeltäter im Herzen des Organs einlagert, um sie davor zu hindern wieder auszubrechen. Sie tut dies, um Schlimmeres zu verhindern und uns so zu schützen.


Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Leber auch diese Schurken freilassen muss...und wenn sie das macht, strömen die Giftstoffe oftmals mit hoher Geschwindigkeit ins Blut, sodass sie für einen Moment tatsächlich unkontrolliert in unserem Körper herumsausen. Genau hier entsteht die Irritation, denn zu diesem Zeitpunkt sehen wir uns mit Symptomen konfrontiert, die unseren Krankheitssymptomen gleichen.


Auch wenn diese Schübe entstehen, weil Toxine unaufhaltbar in den Blutkreislauf übergegangen sind, sollte diese Situation dennoch nicht falsch interpretiert werden. Die Leber würde Giftstoffe, besonders nicht solch aggressive, NIEMALS grundlos oder in einer für den Körper nicht stemmbaren Lage in den Blutstrom entlassen. Heißt, die Situation kann durchaus als positiv bewertet werden, denn wäre die Leber nicht "fit" genug, um diese Giftstoff-Fahrt langfristig kontrollieren zu können, würde sie diese Übeltäter gewiss noch nicht entgiften.


Ich hatte also wieder Hoffnung geschöpft und begegnete meinem dritten Schub bereits gelassener. Auch hier dauerte der Prozess etwa sechs Wochen...Zufall? Natürlich nicht! Zufällig passiert in unserem Körper gar nichts! Dass die Schübe immer etwa sechs Wochen andauerten, hängt mit der Lebensphase von Viren zusammen. Ja, auch Viren leben nur eine begrenzte Zeit in unserem Körper. Der ein oder andere wird sich nun vielleicht denken: "Na also, wo ist denn dann das Problem?!" Das entsteht durch die hochgiftigen Hinterlassenschaften dieser Organismen.


Wir werden leider durch das Absterben von Viren nicht automatisch gesund; mehr darüber findest du auch in meinem Artikel "Virale Gifte". Viren leben also "nur" sechs Wochen und geben uns nach ihrem Tod einen kurzen Moment zum Durchschnaufen. In meinem Fall waren das die wenigen Tage, in welchen meine Hände wieder weicher wurden und die aufgerissene Haut verheilte.


Das ganze Spektakel dauerte genau so lange an, bis all die Viren und Schwermetalle, die von der Leber "freigelassen" wurden, tatsächlich auch aus meinem Körper ausgeschieden waren. Nach fünf Monaten wurden meine Hände endlich wieder weich und geschmeidig.



Natürlich kann niemand wirklich in seinen Körper hineinschauen, so bleibt auch mir letztlich nur zu hoffen, dass dieser extrem langanhaltende Neurodermitis-Schub entstand, weil meine Leber sich von Toxinen befreite, die tief im Gewebe des Organs eingeschlossen waren. Da auch meine Intuition durch diesen Lebensstil gewachsen ist, vertraue ich nun auf selbige und wähne mich erneut in "Sicherheit"...

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