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  • Monika

Tiergesundheit

Warum Olivenblatt, Lapachoextrakt oder Selleriestangen auf den Speiseplan von Vierbeinern gehören und welche Rolle Dr. Jeff Feinman in Anthony Williams Leben spielt.


Nicht umsonst gelten Tiere als die besten Freunde des Menschen. Sie handeln nicht nur äußerst intelligent und feinfühlig, sie wirken tatsächlich auch positiv auf das menschliche Immunsystem. Die Ruhe und Gelassenheit eines gut erzogenen Tieres übertragen sich auch auf dessen Halter und unterstützen damit die Funktion der Nebennieren. Stress kann so leichter abgebaut werden. Auch die Thrombozyten-Produktion des Menschen wird durch die Anwesenheit eines Tieres gesteigert.


Anthony William hat selbst mehrere Hunde - einer davon, seine Hündin August, spielt in seinem Leben eine ganz besondere Rolle. In seinem Buch "Mediale Medizin" beschreibt Anthony, wie er seine Hündin vor vielen Jahren vor dem Ertrinken rettete. In dem folgenden Artikel habe ich Anthony Williams Tipps & Tricks zum Thema Tiergesundheit zusammengefasst.


|Do´s & Don´ts


Obwohl Obst auch für Tiere gesund ist, gibt es doch auch Sorten, die in keinen Hundemagen gehören. Trauben zählen zum Beispiel zu diesen Sorten. Sie besitzen eine für Hunde giftige Phytochemikalie und sollten daher nicht verfüttert werden. Auch Avocados sind für Hunde, Katzen und andere Tiere nicht gesund - mit einer Ausnahme: die Hass-Avocado ist auch für Tiere unbedenklich. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte auch um Avocados einen Bogen machen, wenn es um die Tiernahrung geht.


Kommen wir zu Nüssen. Macadamianüsse zählen ebenfalls zu den Don´ts und sollten nicht an Tiere verfüttert werden. Auch Schokolade ist für Hunde und Katzen giftig und sollte daher nicht Bestandteil des Futters sein.


Jetzt, wo wir geklärt hätten, welche Lebensmittel auf keinen Fall auf dem Speiseplan der Vierbeiner stehen sollten, schauen wir uns einmal an, was dort stehen darf.


|Hausgemacht


Hunde und Katzen besitzen eine Magensäure, die sich aus etwa 20 verschiedenen Säuren zusammensetzt. Zum Vergleich: die menschliche Magensäure ist ein Gemisch aus sieben verschiedenen Säuren. Aufgrund dieser starken Säure sind Hunde und Katzen sogar in der Lage mit einem gewissen Maß an schädlichen Bakterien im Körper gut leben zu können. Dennoch sollten auch unsere Haustiere nur das Beste verfüttert bekommen. Die stark zersetzende Magensäure von Hunden und Katzen lässt die Vierbeiner auch ohne Probleme rohe Lebensmittel verdauen. Ob roh oder gekocht, wichtig ist, was das eigene Tier verträgt - gesund sind für die Tiere jedoch beide Zubereitungsarten. Auch, wenn Rohkost für Hund und Katze lange als schlecht galt!


Zu dieser Rohkost zählt natürlich auch frisches Obst und Gemüse. Die Antioxidantien in Früchten helfen Tieren nämlich genau wie uns Menschen das Immunsystem zu unterstützen und somit Krankheitserregern schneller den Garaus zu machen. Sie bäugen zudem Krebserkrankungen vor und helfen diese auch zu genesen. Auch Lipome gehen durch den Verzehr von Früchten zurück.


Mit Rohkost ist aber nicht nur der Apfelschnitz oder die Scheibe Gurke gemeint. Auch rohes Fleisch ist für Hunde, Katzen und andere fleischfressende Tiere verdaulich. Beim Kauf des Fleisches sollte auf Fleisch von gesunden Tieren aus Weidehaltung geachtet werden. Besonderen Nutzen gewinnen die Vierbeiner aus dem Mark in Knochen. Dieses enthält viele Mineralstoffe, die für die Tiere gesundheitsförderlich sind.


Kochen sollte man Knochen jedoch nicht, da diese ansonsten splittern könnten und damit eine große Gefahr für die Tiere darstellen. Doch das wird den meisten Haustierbesitzern sicher bekannt sein!


Anthony William füttert seine Hunde täglich mit vier bis fünf Selleriestangen, Äpfeln, Gurken, Wilde Heidelbeeren und Nahrungsergänzungsmitteln wie zum Beispiel Gerstengrassaftpulver oder Vitamin B-12. Dass Früchte und Gemüse für Haustiere einen ebenso großen Nutzen haben wie für uns Menschen, haben wir bereits geklärt. Warum William seine Hunde aber auch mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt, schauen wir uns im folgenden Abschnitt an.


|Supplemente


Wer sich mit Anthony William und seinen Informationen schon etwas mehr befasst hat, der weiß sicher, dass Vitamin B-12 für uns Menschen eine unglaubliche Stütze bei neurologischen Symptomen ist. Ähnlich wirkt das Vitamin auch im Körper von Tieren. Ein bis zwei Tropfen, je nachdem, wie groß das Haustier ist, reichen völlig aus, um die Gesundheit des Vierbeiners positiv zu beeinflussen.


Vitamin C zählt ebenfalls zu den Nahrungsergänzungen, die nicht nur für uns Menschen förderlich sind. Tiere leiden häufig an sogenannten Hot Spots, also Hautentzündungen, die meist durch eine Futterunverträglichkeit bzw. eine Reaktion auf das Futter hervorgerufen werden. Beißen sich die Tiere daraufhin punktuell ihr Fell aus, so hilft Vitamin C die Wundheilung zu beschleunigen. Auch das Immunsystem profitiert von einer Vitamin-C-Unterstützung.


Chiasamenmehl und Leinsamenmehl wirken sich auch positiv auf die Gesundheit, besonders die Verdauung, der Vierbeiner aus. Hier sollte jedoch auf die Menge geachtet werden, da die Tiere ansonsten gegenteilige Effekte, also Blähungen, verspüren könnten.


Ein bis zwei Tropfen Zink stärken das Immunsystem der Tiere und helfen Bakterien und Krankheitserreger abzutöten. Es unterstützt außerdem die Heilung von Schilddrüsenerkrankungen. Auch dieses Supplement ist also sowohl für Mensch als auch für Tier geeignet.


MSM, also natürlicher Schwefel, wirkt bei Tieren sogar noch besser als bei Menschen. Durch seine entgiftende Wirkung kann es zu gesünderer Haut und schönerem Fell beitragen.


Olivenblatt hilft dabei Fettgeschwülste zu heilen. Durch die sekundären Pflanzenstoffe des Olivenblattes wird das Wachstum des Lipoms verhindert. Lapachoextrakt wirkt ebenfalls positiv bei einer Lipomerkrankung.


Zahnfleischprobleme, Zahnentzündungen und Harnwegsinfekte lassen sich besonders gut mit einer kleinen Menge Propolis verbessern. Auch frischer Oregano und Petersilie helfen bei Harnwegsinfekten.


|Veganismus


Einige Menschen ernähren ihre Tiere vegan. Dies kann, sofern versucht wird, eine Krankheit rückgängig zu machen, kurzzeitig angewendet, förderlich sein. Fleischfressende Tiere sollten jedoch auch Zugang zu diesen Nahrungsmitteln bekommen. Hier sei noch einmal erwähnt, dass die Magensäure dieser Tiere die Verdauung von Fleisch bewerkstelligen kann. Wer sein Tier dennoch vegan ernährt, ob kurz- oder langfristig, sollte laut William auf die Zugabe von Wildlachsöl bei der Fütterung der Tiere achten.


Als äußerst erfahren in Sachen Tiere und Tiergesundheit empfiehlt Anthony die Homepage von Dr. Jeff Feinman, einem amerikanischen Tierarzt. Mit seinem 30-jährigen Erfahrungsschatz schreibt Dr. Feinman auf seiner Webseite Artikel rund um das Thema Tiere und gibt Haustierbesitzern damit hilfreiche Tipps.


Auf der Homepage von Anthony William findest du alle von ihm empfohlenen Tierprodukte.

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