Wissenschaftliche Evidenz

Gibt es wissenschaftliche Belege für die Informationen von Anthony William?


Kritiker und Skeptiker von Anthony William stören sich meist an der Tatsache, dass die Informationen des Bestseller-Autors nicht wissenschaftsbasiert sind. Es gibt also keine wissenschaftlichen Studien, um zu überprüfen, ob das, was William sagt auch Bestand hat. Da wir schätzungsweise ALLE darauf konditioniert wurden, die Wissenschaft als das Größte aller Lebenserkenntnisse anzusehen, kann man es den Kritikern und Skeptikern von William auch nicht verübeln, dass sie den wissenschaftlichen Beweis für seine Lehren vermissen. An etwas anderes zu glauben als die Wissenschaft, haben wir nie "gelernt"; das übersteigt einfach die Vorstellungskraft der allermeisten Menschen.


Da ich die Glaubenssätze und Überzeugungen meiner Leser nicht kenne und nur vermuten kann, dass die medizinische Wissenschaft ihnen keine vollumfänglichen Antworten geben konnte, weil sie sonst wohl kaum Interesse an den Lehren von Anthony William und in Folge dessen an meinem Blog hätten, möchte ich in diesem Artikel das Thema "Wissenschaftliche Studien" in Bezug auf die Informationen von Anthony William einmal aufgreifen.


Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit der Medical Medium Anhänger (mich eingeschlossen) keine "Schwarz-Weiß-Denker" sind, sondern eine offene und tolerante Weltanschauung pflegt.


Schauen wir uns also einmal an, was die Wissenschaft zu den Informationen von Anthony William sagt.


|Plastik


Hans-Peter Hutter ist Umweltmediziner und Landschaftsökologe an der MedUni in Wien. Der stellvertretende Leiter der Abteilung Umwelthygiene und Umweltmedizin beschäftigt sich seit Jahren mit der Auswirkung von Kunststoffen auf unsere Gesundheit. Kunststoffe, wie eben Plastik, das wir, laut WWF, hauptsächlich über unser Trinkwasser aufnehmen. Auch über die Nahrung und die Luft nehmen wir - erwiesenermaßen - kleinste Kunststoffteilchen zu uns.


Am Beispiel von Plastik lässt sich also schon einmal festhalten, dass der Wissenschaft durchaus bereits bekannt ist, dass Kunststoffe über verschiedene Kanäle in unseren Körper gelangen und teilweise nicht wieder ausgeschieden werden. In diesem Punkt gibt es für die Informationen von Anthony William also wissenschaftliche Belege.


Die sich aus dieser wissenschaftlichen Erkenntnis ergebenden Fragen sind zum einen, ob das Plastik für den menschlichen Organismus gefährlich ist und zum anderen wie wir es wieder aus uns heraus bekommen? Auf die erste Frage antwortete Hutter 2018 noch verhalten. Mittlerweile jedoch ist er sich durch seine Forschungen sicher, dass Kunststoffe Immunantworten beziehungsweise Entzündungen verursachen können und speziell Nanopartikel Zellvorgänge sowie das Immunsystem nachhaltig beeinträchtigen können.


Bleibt also noch die zweite Frage, wie das Plastik den Weg aus unseren Organen findet, offen. Hier bleibt uns die Wissenschaft - noch - eine Antwort schuldig.


Genau wie die Studie von Hutter und seinen internationalen Forschungskolleginnen und -kollegen erklärt auch Anthony William in seinem ersten Buch, "Mediale Medizin", dass Plastik Entzündungen hervorrufen kann. Er gibt weiter an, dass Gehirnneuronen und Neurotransmitter verändert, Hormone durcheinandergebracht und Krebs, Viren und Bakterien begünstigt werden können. Hier stimmen also wissenschaftliche Erkenntnisse mit den Aussagen von William überein.


Anders als die Wissenschaft, hat der Bestseller-Autor jedoch eine Antwort auf die Frage, wie das Plastik wieder aus unseren Organen ausgeleitet werden kann. Hierzu empfiehlt William einen Tee, bestehend aus folgenden Zutaten (zu gleichen Teilen):

  • Bockshornklee

  • Königskerze

  • Olivenblätter

  • Zitronenmelisse

1 Teelöffel dieser Mischung für max. 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen und genießen.


|Schwermetalle


Für den nächsten wissenschaftlichen Beweis müssen wir mehrere Tausend Meter in die Tiefe des Nordatlantiks zum Wrack der Titanic. Weil das rein gedanklich, zugegebenermaßen, nicht halb so spannend ist wie es visuell vor Augen zu haben, folgt hier eine Reportage über die Titanic, in der das gesunkene Wrack auch tatsächlich zu sehen ist.



Was hat die Titanic nun mit Anthony William zu tun?! Nichts. Es geht auch mehr um den metallischen Rumpf des Schiffes und was mit ihm in mehr als 100 Jahren Dasein auf dem Boden des Nordatlantiks passiert ist. Die verschiedenen Schwer-, Leicht- und Halbmetalle, aus welchen das Schiff erbaut wurde, wurden im Laufe der Zeit durch Bakterien zersetzt.


Bei Timecode 23:13 wird durch die Farbaufnahmen eines Unterwasserroboters sichtbar, dass Bakterienstämme das Wrack der Titanic besiedelt haben und es peu á peu auffressen. 350 bis 550 kg Metall zersetzen die Bakterien den Forschern zufolge täglich, sodass die Titanic irgendwann vom Grund des Nordatlantik verschwunden sein wird - sozusagen aufgefressen von Bakterien. Diese Beobachtungen verdeutlichen also, dass Bakterien Metalle als Nahrung verstoffwechseln können. Was in dieser nicht medizinischen Studie bewiesen wurde, ist für die medizinische Wissenschaft noch eine große Unbekannte.


Wäre es anders, würde die medizinische Wissenschaft und Forschung also erkennen, dass Viren und Bakterien lebende Organismen sind, die Nahrung benötigen, um zu existieren, würden viele Stoffe, Produkte und Lebensmittel in das Bewusstsein der medizinischen Forschung vordringen, die bis dato völlig unbeachtet geblieben sind, wenn es um das Verständnis von Krankheiten und deren Entstehung geht.


Dass wir in unserem Körper Viren und Bakterien beherbergen ist nichts Neues. Auch die Aussage Williams, dass Bakterien Metalle verstoffwechseln, wäre durch die Studien der in der Reportage auftretenden Meeresforscher und Mikrobiologin bewiesen. Stellt sich nur die Frage, warum dieses Wissen nicht als Grundlage für weitere Forschungen im Bezug auf den Menschen dient - Forschungen dazu, ob es nicht auch Bakterien im menschlichen Körper gibt, die sich von Metallen ernähren und wenn ja, welche Auswirkungen dies auf unsere Gesundheit hat.


Am Beispiel der Schwermetalle konnten wir also einen Teilbeweis für Anthony Williams Informationen finden. Ein Teilbeweis, der, wäre an ihm weiter geforscht worden, schon längst den wissenschaftlichen Beleg dafür liefern hätte können, dass Schwer-, Leicht- und Halbmetalle ein großes gesundheitliches Risiko für unsere Gesundheit darstellen. Gesetzlich empfohlene Grenzwerte zu bestimmten Stoffen in Lebensmitteln & Co. hätten so auch keinen Bestand mehr, weil dann bewiesen wäre, dass bereits kleinste Mengen von giftigen Schwermetallen negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.


|Körper und Geist


Die Polyvagaltheorie von Dr. Stephen Porges gibt Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Stress und Körper preis. Der Begriff "polyvagal" bezieht sich auf den Vagusnerv. Der Psychiater beschreibt den Vagusnerv als Kommunikator zwischen Gehirn und allen weiteren Organen und legt dar, dass dieser aufgrund von Stress Funktionen, die dem autonomen Nervensystem zugeschrieben werden, wie zum Beispiel der Herzschlag, die Atmung oder der Gleichgewichtssinn, nicht mehr "sauber" ausführen kann.


Dies deckt sich mit den Informationen von Anthony William, der Stress grundsätzlich mit dem Hormon Adrenalin gleichsetzt. Er erklärt weiter, dass Adrenalin so ätzend sein kann, dass es nicht nur Nerven, wie zum Beispiel den Vagusnerv, sondern auch Gewebe und Organe beschädigt. Die Folge davon können laut dem Bestseller-Autor dann Fehlfunktionen sein, wie sie Dr. Stephen Porges in seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen beschreibt.

Bedenkt man aber, dass die Grundlage aller Aussagen von William auf der Tatsache beruht, dass pathogene Keime lebende Organismen sind, die Nahrung benötigen, um zu überleben und die medizinische Wissenschaft und Forschung hier noch nicht so weit ist, ist klar, dass es für die Behandlung verschiedenster körperlicher Fehlfunktionen, die zum Beispiel mit dem Vagusnerv zusammenhängen, noch keinen Ansatz gibt, der tatsächlich nachhaltig hilft.


Es lässt sich noch ein weiterer wissenschaftlicher Beleg aufführen, der aus dem Buch "How To Do The Work" der amerikanischen Psychologin, Dr. Nicole LePera, stammt.

LePera beschreibt in diesem Buch unter anderem ihre persönliche Studie über Menschen mit Suchtproblemen und stellt fest, dass sich Sucht nicht nur auf abhängig machende Substanzen bezieht, sondern ebenso auf emotionale Abläufe. Diese emotionale Sucht bringt sie in Verbindung mit den körpereigenen Hormonen Adrenalin und Cortisol.


Auch William behauptet dies, indem er sagt, dass der Stoff, der uns Menschen am stärksten in einen Abhängigkeitszustand versetzen kann das körpereigene Hormon Adrenalin ist. Hier besteht also ein Zusammenhang zwischen den Erkenntnissen der Psychologin und den Lehren von William.


Dissoziation ist ein Begriff aus der Psychologie, der ebenfalls Informationen des Bestseller-Autors auf wissenschaftlicher Ebene stützt. In der Wissenschaft spricht man von Dissoziation, wenn Menschen psychologisch gesehen ihren Körper verlassen. Betroffene gelangen in diesen Zustand häufig durch traumatische Erlebnisse oder nutzen Dissoziation als Stressbewältigungsstrategie.


Die Aussagen von Anthony William hierzu bemühen nicht den Begriff der Dissoziation, dennoch sagt auch er, dass ängstigende Zustände dazu führen können, dass unsere Seele, zum Schutz ihrer selbst, für bestimmte Zeit unseren Körper verlässt.


Da die Quelle von Williams Informationen eine göttliche Stimme ist, bedient er sich natürlich nicht wissenschaftlicher Begriffe und so fällt es vielleicht schwer, Studien auf Williams Aussagen hin zu überprüfen. Liest man jedoch zwischen den Zeilen, gibt es durchaus wissenschaftliche Studien, die die Informationen von Anthony William bekräftigen. Sein Ansatz unterscheidet sich nur deshalb von der medizinischen Wissenschaft und Forschung, weil diese den Umstand, dass Viren und Bakterien etwas essen und durch ihre Ausscheidungen Schaden im Körper anrichten können, noch nicht erkannt hat. Man geht in der Medizin zwar davon aus, dass Karies oder Candida durch Zucker fressende Bakterien verursacht werden, überträgt diese Erkenntnisse, dass Bakterien Nahrung verstoffwechseln, jedoch nicht auch auf Viren oder andere pathogene Keime bzw. forscht hierzu nicht tiefergehend.


Die allermeisten wissenschaftlichen Studien benötigen eine Testgruppe von Menschen, die repräsentativ für den die Erkenntnisse anzuwendenden Raum ist, um ihre Studie zu validieren. Nimmt man nun die Millionen Menschen weltweit, die die Informationen und Ansätze von Anthony William tagtäglich anwenden und damit die von ihm vorhergesagte Genesung ihrer Krankheitssymptome erzielen, stellt dies doch bereits - völlig objektiv betrachtet - einen äußerst aussagekräftigen Beleg für die Richtigkeit und Glaubwürdigkeit dieser Informationen dar. Ein Beleg, der durch die Anzahl und Unterschiedlichkeit der Menschen, die diese Informationen anwenden, auch das Kriterium "repräsentativ" erfüllt, das für eine wissenschaftliche Studie zwingend notwendig ist.


Wenn ich bereits beim "aufmerksam durch die Welt gehen" drei Quellen entdeckt habe, in welchen sich wissenschaftliche Belege für die Aussagen von Anthony William finden lassen, dann können das auch Kritiker und Skeptiker!


Am Ende geht es den Menschen, die Anthony Williams Richtlinien anwenden, auch nicht darum sich auf Biegen und Brechen gegen die medizinische Wissenschaft und Forschung zu stellen, sondern gesundheitliche Probleme zu genesen. Und wie eben dargelegt, schaffen die Menschen dies durch die Informationen des Bestseller-Autors auch. Vielleicht sind die Kritiker und Skeptiker von William einfach noch nie so krank gewesen, dass seine Worte mit diesen Menschen resonieren - auch ohne wissenschaftliches Fundament!


Es zeigt sich also abschließend, dass für einige von Anthony Williams Aussagen bereits wissenschaftliche Studien vorhanden sind.



Zu Plastik: 73. Ausgabe des Nachhaltigkeitsmagazins BIORAMA 
Zu Schwermetalle: Terra X Folge "Titanic - Expedition ins Herz des Wrack"  
                  vom 01.01.2021
Zu Körper und Geist: "Heile.Dich.Selbst." von Nicole LePera (Arkana 2021)
                     LePera, N., "Relationships between boredom proneness,  
                     mindfulness, anxiety, depression, and substance use" 
                     in: The New School Psychology Bulletin, 2011, 8 (2).

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