Urin

Aktualisiert: Okt 1

Warum klarer Urin ein schlechtes Zeichen ist und was Schwebteilchen mit gesundem Urin zu tun haben.


Dass unsere Verdauung, respektive unser Stuhl Aufschluss darüber geben kann, wie gesund oder krank wir sind, ist nichts Neues.


Dass unser Urin aber mindestens genauso viel Aufschluss über unseren Gesundheitszustand geben kann, stellt für den ein oder anderen aber vielleicht eine neue Erkenntnis dar.


Werfen wir also einmal einen Blick auf unseren Urin - im wahrsten Sinne des Wortes!


|Abwassersystem


Die meisten Menschen würden wahrscheinlich annehmen, dass ein klarer Urin ein gutes Zeichen ist. Nicht ganz! Denn ein klarer Urin deutet darauf hin, dass die Nieren "verschlossen" sind und Zellabfall sowie Giftstoffe nicht aus dem Körper ausgeschwemmt werden können.


Das Lymphsystem, das unseren gesamten Körper durchzieht, ist sozusagen das körpereigene Abwassersystem. Alle winzig kleinen Schadstoffteilchen fallen in den Verantwortungsbereich des Lymphsystems und werden von diesem zu den Nieren transportiert, von wo aus sie über den Urin aus dem Körper geschwemmt werden. Da die meisten Menschen durch einen ungesunden Lebensstil zu viele Schadstoffe in ihren Körper einschleusen, passiert aber Folgendes: Die Leber, die diese Schadstoffe verarbeiten soll, ist aufgrund der Masse überlastet und gibt einen Teil dieser größeren Schadstoffe an das Lymphsystem ab. Die Lymphe sind aber, wie bereits erwähnt, nur für Kleinstteile ausgelegt und drohen durch größere von der Leber stammende Schadstoffteile zu verstopfen. Es ist also von größter Bedeutung, dass der "Dreck" aus den Lymphen auch abtransportiert werden kann.


Neben den Schadstoffteilchen transportieren die Lymphe auch Zellabfall. Das sind Abfallprodukte unserer Zellen. Und von diesen haben wir bekanntermaßen recht viele im Körper. Unsere Zellen produzieren diesen Abfall tagtäglich.


Es wird also vielleicht bereits jetzt deutlich, dass unsere Lymphe täglich einiges an Müll sammeln, der im günstigsten Fall auch Tag für Tag über den Urin aus unserem Körper gespült wird. Die Betonung liegt auf "im günstigsten Fall"! Wenn die Nieren durch zu viel Mül" verstopft sind und dadurch nur wenig oder nichts über den Urin nach draußen transportieren, kann dies zu Entzündungen der Nieren führen aber vor allen Dingen zu klarem Urin!


|Aussehen


Wie sollte unser Urin also stattdessen aussehen?


Trüb bzw. voll von weißen größeren und kleineren Sedimenten. Diese Schwebteilchen bilden den Zellabfall und die Schadstoffe, die das Lymphsystem zu unseren Nieren transportiert. Die Sedimente können winzig klein sein, sodass der Urin einfach trüb erscheint oder den Eindruck erweckt, als durchzögen ihn kleine Wolken/ Schleier. Die Zellabfällen können aber auch als größere "Fetzen" oder längliche "Fäden" im Urin schweben.


Das folgende kurze Video zeigt, wie unser Urin im besten Fall aussehen sollte.



Die Farbe des Urins spielt also eine eher untergeordnete Rolle. Sie gibt lediglich Aufschluss über den derzeitigen Grad der Hydrierung. Abgesehen vom ersten Toilettengang in der Früh, wenn der Urin aufgrund von angestauten Abfallstoffen dunkel verfärbt ist, ist eine dunkle Verfärbung des Urins ein Zeichen für akute Dehydrierung. Dehydrierung, ganz gleich, ob akut oder chronisch, ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein großes Verbrechen am eigenen Körper! Wir brauchen Flüssigkeit, um Giftstoffe sowie pathogene Keime überhaupt von A nach B zu bewegen. Durch Dehydrierung ist eine Ausscheidung von Schadstoffen aus dem Körper praktisch unmöglich! Mehr zum Thema Dehydrierung findest du auch hier. Wer gut hydriert ist, sollte laut Anthony William, mindestens einmal pro Stunde auf die Toilette gehen können. Das hört sich zwar nervig an, ist aber letztendlich ein gutes Zeichen.


Die Farbe des Urins spielt also eine eher untergeordnete Rolle. Sie gibt lediglich Aufschluss über den derzeitigen Grad der Hydrierung. Abgesehen vom ersten Toilettengang in der Früh, wenn der Urin aufgrund von angestauten Abfallstoffen dunkel verfärbt ist, ist eine dunkle Verfärbung des Urins ein Zeichen für akute Dehydrierung. Dehydrierung, ganz gleich, ob akut oder chronisch, ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein großes Verbrechen am eigenen Körper! Wir brauchen Flüssigkeit, um Giftstoffe sowie pathogene Keime überhaupt von A nach B zu bewegen. Durch Dehydrierung ist eine Ausscheidung von Schadstoffen aus dem Körper praktisch unmöglich! Mehr zum Thema Dehydrierung findest du auch hier. Wer gut hydriert ist, sollte laut Anthony William mindestens einmal pro Stunde auf die Toilette gehen können. Das hört sich zwar nervig an, ist aber letztendlich ein gutes Zeichen.


|Ausscheidungsweg öffnen


Was, wenn mir nun auffällt, dass mein Urin klar ist?


Dann gilt es mit viel rohem Obst und Gemüse die Nieren zu "öffnen" und dazu zu bringen sukzessive angestaute Schadstoffe und Zellabfälle an den Urin abzugeben. Dies kann unter Umständen einige Wochen dauern.


Um die Feuchtigkeitsspeicher des Körpers aufzufüllen eignen sich feuchtigkeitsspendende Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Aloe Vera aber auch Säfte wie der Selleriesaft, Zitronenwasser oder frische Obst- und Gemüsesäfte.


Kaffee, Schwar- oder Grüntee, Matcha Tee, Kombucha, Softdrinks, Energydrinks oder Alkohol dehydrieren den Körper hingegen. Auch Kräutertees, die heiß getrunken werden haben einen dehydrierenden Effekt auf den Körper. Gegen heiß verzehrte Tees ist natürlich nichts einzuwenden, sie eignen sich nur eben nicht zur Hydrierung des Organismus. Wer den Tee nicht unbedingt zum Aufwärmen benötigt, kann ihn einfach auskühlen lassen und anschließend trinken, dann spendet er dem Körper auch wieder Feuchtigkeit. Ebenfalls leicht dehydrierend sind gekochte Speisen.


Wer dies im Hinterkopf behält, kann mögliche Dehydrierung durch feuchtigkeitsspendene Lebensmittel oder Getränke ausgleichen. Anthony William rät jedoch, das Essen und Trinken voneinander zu separieren, sodass die Verdauung von Lebensmitteln nicht durch Flüssigkeiten verhindert bzw. verkompliziert wird.


|Besonderheiten


Der amerikanische Arzt Dr. Robert Morse, der sich auch viel mit der Irisdiagnostik beschäftigt, erklärte in einem seiner YouTube Videos, dass ein stark schäumender Urin, von zu vielen Proteinen stammt. Dies lässt also darauf schließen, dass die betroffene Person zu viele Proteine zu sich nimmt. Wenn der Urin eine neongelbe Färbung annimmt, kann dies, laut Dr. Morse, mit der Einnahme von Medikamenten zu tun haben.



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