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  • Monika

Prostata-Gesundheit

Warum Männer meist im letzten Drittel ihres Lebens Prostataerkrankungen erleiden und was die vegane Ernährung mit der Potenz zu tun hat.


Es sind die nächtlichen Spaziergänge zur Toilette, die Schmerzen beim Urinieren oder auch Beeinträchtigungen beim Sex, die Männer im gehobenen Alter häufig an den Rand des Wahnsinns treiben. Man(n) will sich ja schließlich keine Schwäche eingestehen. Der Gang zum Arzt - für Viele deshalb ein sensibles Thema! Tatsächlich wäre der Besuch eines Ernährungsberaters in diesem Fall auch sinnvoller.


Was steckt also hinter den Prostataleiden?


      |Ursachenforschung


Es beginnt mit der Infektion eines Epstein-Barr-Virus, meist in den Anfang 20er Jahren eines Mannes. Von diesem Zeitpunkt an sitzt der Virus in der Leber und wächst und gedeiht mit jedem Cheeseburger, jeder Fertigpizza und jedem Döner ein bisschen mehr.


Wenn das Immunsystem dann einmal durch Stress, eine Erkältung oder Ähnliches geschwächt ist, machen sich bestimmte Stämme des Virus auf den Weg zur Prostata. Bis ein Mann jedoch von dieser Wanderung Wind bekommt, dauert es oft noch viele Jahre bis hin zu Jahrzehnten.


Was passiert also in dieser Zeit? Wenn EBV unsere Organe und Drüsen befällt ist es vergleichbar mit einem Kleinkind. Es muss erst groß und stark werden, um bedeutungsvolle Taten verrichten zu können. Wenn es ein Lebensmittel gibt, dass genau hierfür bekannt war und wahrscheinlich die Kindheit eines Jeden mitbestimmt hat, dann sind es doch die Fruchtzwerge.


Wie viele Kinder dieser Joghurt schon groß und stark machen sollte... In Wahrheit sind die Früchte an diesem Produkt wahrscheinlich nur vorbeigeflogen und groß und stark sind wir davon auch nicht geworden. Von diesem Versprechen haben leider einzig und allein die Viren und Bakterien in unserem Körper profitiert. Die Fruchtzwerge sind natürlich nur eines von vielen Lebensmitteln, die auf dem Speiseplan von Erregern wie dem Epstein-Barr-Virus stehen.


Ist der Virus dann aber quasi erwachsen, hat er sich die Prostata bereits zu eigen gemacht. Durch die hohe Anzahl der dort lebenden Viren entstehen schließlich Entzündungen. Der Körper reagiert hierauf, indem er neues Gewebe bildet, das dann zur Vergrößerung des Organs führt. Durch die, durch den Virus, herbeigeführte Oxidierung der gesunden Gewebezellen, sterben diese jedoch wieder ab. Je mehr virale Zellen das Organ aufweist, desto größer ist also auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Betroffene an Krebs erkrankt.


      |Bluttest


Oft wird der Gang zum Arzt deshalb als wichtig erachtet, weil dieser durch einen Bluttest herausfinden soll, ob der Körper das sogenannte Prostata-spezifische-Antigen bildet. In seiner Radio Show über Prostata-Gesundheit erklärt Anthony William jedoch, dass der PSA-Test lediglich die Entzündungswerte im Blut misst. Und die können eben auch von einer ganz anderen Stelle im Körper stammen.


Der Test ist damit nicht nur ungenau, sondern bescheinigt vielen Männern auch eine Erkrankung, wo es letztlich keine gibt.


      |Vorsorge


Auch dieses Krankheitsbild lässt sich in erster Instanz durch eine gesunde Ernährung heilen. Für viele Männer gehört Fleisch zu einer solchen Ernährung dazu. Nicht zuletzt auch wegen des vielen Proteins, das diesem Lebensmittel zugeschrieben wird. Und genau hier entsteht das Problem!


Das Eiweiß aus tierischen Produkten ist für unseren Körper nicht nur schwierig zu verarbeiten; er muss es zunächst auch in eine bioverfügbare Form umwandeln. Ganz zu schweigen davon, dass es auch den Blutfluss negativ beeinträchtigt. Bedenkt man, dass das bioverfügbarste Protein aus Blattgemüse stammt, würden Männer viel schneller und einfacher Muskeln aufbauen, wenn sie sich also pflanzlich ernähren würden.


In der amerikanischen Dokumentation "The Game Changers" sucht James Wilks nach einer Sportverletzung den Weg, der schnellsten Regeneration. Er stößt hierbei auf die vegane Ernährungsform. Der Fokus dieser Doku liegt besonders auf der Leistungsfähigkeit von veganen Sportlern im Vergleich zu denen, die Tierprodukte konsumieren.


Ein interessanter Film, der bei Timeline 51:48, auf amüsante Art und Weise, auch auf die Potenz im Bezug auf die pflanzliche/tierische Ernährung eingeht. Auch das ist, bekanntermaßen, für Männer meist ein höchst wichtiges sowie heikles Thema.



Einige Lebensmittel/Stoffe betont Anthony William in der Bekämpfung von Prostataleiden besonders. Hierzu zählen: Melatonin (reduziert Entzündungen), Coenzym Q10, Walnüsse, Selleriesaft, Grünkohl, Spinat, Tomaten, Gurken, Kurkuma, Hanfsamen, Petersilie, Aloe Vera, Brennnessel(tee), Vitamin C, L-lysin (besonders hochdosiert in Kartoffeln), Zink sowie Vitamin B-12. Außerdem ist die Hydrierung mit Zitronen- oder Ingwerwasser wichtig, um Toxine aus dem Körper zu spülen.


Wer partout nicht auf Tierprodukte verzichten kann, dem rät William zu Wildem Lachs. Dieser sei die gesündeste Variante der Fleisch-/Fischprodukte.

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