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  • Monika

Typ-2-Diabetes und Hypoglykämie

Aktualisiert: Okt 3

Wie FullyRawKristina mit Hilfe von roh-veganer Ernährung und Anthony William Typ-2-Diabetes geheilt hat und warum richtiger Zucker sogar gesund ist.


Was passiert eigentlich wirklich im Körper, wenn ein Mensch an Diabetes erkrankt? Um das zu verstehen, ist es zunächst wichtig, zu wissen, wie unser Organismus im gesunden Zustand funktioniert.


Wenn wir Nahrung aufnehmen, wird diese in Glukose - den Hauptenergielieferanten des Körpers - zerlegt und an das Blut abgegeben. Von dort aus gelangt die Glukose mit Hilfe der Bauchspeicheldrüse in unsere Zellen. Die Bauchspeicheldrüse, die hinter dem Magen liegt, kontrolliert von morgens bis abends den Zuckergehalt des Blutes. Steigt dieser nun an, schüttet die Drüse das Hormon Insulin aus. Dieses signalisiert den noch verschlossenen Zellen sich zu öffnen, um die im Blut befindliche Glukose aufnehmen zu können. Dem Hormon wird allerdings noch eine weitere Aufgabe zuteil. So sorgt es auch dafür, dass überschüssige Glukose, die von den Zellen nicht mehr aufgenommen werden kann, in der Leber gespeichert wird. Wenn der Blutzuckerspiegel niedrig ist, greift der Körper auf diesen Speicher zurück und gibt die dort eingelagerte Glukose wieder frei. Das ist der Glukosestoffwechsel eines gesunden Menschens.


Bei etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland ist dieser Stoffwechsel jedoch aus dem Ruder gelaufen - sie leiden an Diabetes.


Symptome bei Typ-2-Diabetes


Starker Durst, trockener Mund, häufiges Urinieren: der Körper benötigt vermehrt Flüssigkeit, um überschüssige Glukose über den Urin auszuschwemmen.


Unscharfes Sehen: der Körper ist dehydriert und entzieht daher den Augenlinsen Wasser, um die Glukose auszuschwemmen.


Starker Hunger: die Zellen kommen nicht an die im Blut befindliche Glukose.


Erschöpfung und Reizbarkeit: durch mangelnde Glukoseaufnahme fehlt dem Körper auch Energie.


Verdauungsprobleme: Die Bauchspeicheldrüse ist auch für die Produktion von Verdauungsenzymen verantwortlich. Arbeitet die Drüse jedoch nicht tadellos, ist die Verdauung aufgrund der fehlenden Enzyme beeinträchtigt.


     |Die wahre Ursache von Typ-2-Diabetes


Tatsächlich ist der Grund für Diabetes eine Art "allergische" Reaktion der Körperzellen. Nun ist natürlich die große Frage: Worauf genau reagiert der Körper denn überhaupt allergisch?! Adrenalin und Insulin - diese Mischung verursacht die Insulinresistenz, die wiederum zum Aussperren der Glukose aus den Zellen führt und so letztlich zu Typ-2-Diabetes.


Fortwährender Stress zwingt die Nebennieren dazu unaufhaltsam Adrenalin zu produzieren. Das schädigt nicht nur die Leber, sondern auch die Bauchspeicheldrüse. Die ist von Geburt an nämlich weich wie ein Babypopo; verhärtet von Adrenalinausstoß zu Adrenalinausstoß jedoch immer mehr. Dieser Zustand führt schließlich zu einer verschlechterten Insulinproduktion. Wenn nun das Insulin von der geschwächten Bauchspeicheldrüse auf das Adrenalin aus den Nebennieren trifft - dies geschieht im Blut - kommt es mit der Zeit zu einer "allergischen" Reaktion der Zellen. Sie können Adrenalin und Insulin nicht mehr auseinanderhalten, da es sich im Blutkreislauf miteinander vermischt hat und sperren kurzerhand einfach beide Hormone aus.


Ein Vorläufer des Typ-2-Diabetes ist ein schwankender, jedoch niedriger Blutzuckerspiegel - die Hypoglykämie.


Entgegen vieler Behauptungen ist nicht Zucker der Übeltäter in der Ernährung von Diabetikern, sondern Fett. Natürlich ist Haushaltszucker, Süßstoff oder Ähnliches nicht gut. Trotzdem kommt er meist nicht allein, sondern in Verbindung mit Fett - Kuchen, Kekse, Doghnuts, Eis, Junkfood....die Liste könnte noch Ewig weitergehen!


Diese Art von Essen ist, klar, ein super Seelentröster und hilft uns besser mit Stress zurecht zu kommen. Es belastet aber auch unsere Organe - vor allem die Leber. Durch einen fettreichen Ernährungsstil kann die Leber das ständig nachkommende Fett immer schlechter speichern, wird langsamer und vielleicht sogar selbst fettig und kann ihren eigentlichen Aufgaben - wie der Glukosespeicherung - schließlich nicht mehr nachkommen. Sie gibt die zur Speicherung angelagerte Glukose also wieder zurück ins Blut. Auf den erhöhten Blutzuckerspiegel reagiert die Bauchspeicheldrüse mit Insulin und auch die Nebennieren werden durch die Erschöpfung der Organe und die daraus resultierende Mehrarbeit aktiv. Die akute Alarmsituation im Körper führt dazu, dass die Nebennieren Adrenalin ausschütten. Ein Teufelskreislauf!


     |Raus aus dem Teufelskreis


Um Diabetes zu behandeln ist es wichtig die Nebennieren zu stärken, Stress zu reduzieren und weniger Fett zu essen, um Leber und Bauchspeicheldrüse zu schützen.

Ein erster Schritt in Richtung Genesung ist, die No-Foods aus der Ernährung zu streichen. Stattdessen Wilde Heidelbeeren, Spinat, Staudensellerie, Papayas, Sprossen, Grünkohl, Himbeeren und Spargel zu integrieren.


Heilkräuter und Nahrungsergänzungen


Zink: stärkt das Immunsystem und reguliert den Blutzucker.

ALA (Alpha-Liponsäure): stärkt die Leberfunktion der Glukosespeicherung und -abgabe.

Portulak: stärkt die Bauchspeicheldrüse und ihre Produktion von Verdauungsenzymen.

Taigawurzel (sibirischer Ginseng), Panax-Ginseng: verbessert das körperliche Anpassungsvermögen bei Stress, Angst und intensiven Gefühlen und schützt dadurch die Nebennieren.

Kletterrebe (Gymnema sylvestre): senkt den Blutzuckerwert und reguliert das Insulin.

EPA und DHA (Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure); pflanzlich: hilft bei Insulinresistenz.


FullyRawKristina ist eine junge Frau, die sich seit 14 Jahren roh-vegan ernährt und ebenfalls nach den Ratschlägen von Anthony William lebt. Sie war die erste Frau, die bei YouTube über diese Art zu leben berichtet hat und auch über die gesundheitlichen Veränderungen/Verbesserungen, die sie durch ihre Ernährung erzielen konnte. Kristina litt als junges Mädchen an Diabetes. Mittlerweile ist sie eine erwachsene, gesunde Frau. Sie inspiriert auf sozialen Netzwerken mehrere Tausend Menschen durch ihre Erfahrungen.



Um die Leber zu entlasten hat Anthony William die 3:6:9 Leberreinigung entwickelt. Sie dauert nur neun Tage, ist also mit keinem großen Aufwand dafür aber einem umso höheren Effekt für die Leber verbunden. Die Reinigung gibt dem Organ eine Pause, um ein paar "Aufräumarbeiten" nachzuholen, die es durch die sonstige "Bombardierung" durch zu viel Fett nicht erledigen kann.

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