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  • Monika

1 Jahr Medical Medium Protocol

Aktualisiert: Okt 3

Wie sich meine Gesundheit durch Anthony Williams Richtlinien nach 12 Monaten verändert hat und welche Symptome ich losgeworden bin.


Wenn man jeden Tag als Chance betrachtet Viren, Bakterien und Schadstoffen im eigenen Körper den Kampf anzusagen, dann kann man vor lauter Fokussierung schon mal die Zeit vergessen! Genau so ergeht es mir gerade - ich kann es selbst kaum fassen, dass seit dem Beginn meiner "Heilungsreise" schon wieder ein ganzes Jahr ins Land gezogen ist...damit ist es also auch höchste Zeit für ein Update in Sachen Gesundheit.


Das erste Mal habe ich meine Genesungsfortschritte nach sechs Monaten festgehalten. Schon damals konnte ich, für die verhältnismäßig kurze Zeit, einige tolle Veränderungen an meinem Körper feststellen. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, die Mühen und Kosten des vergangenen Jahres waren es zu 100 Prozent wert UND ich würde sie immer wieder eingehen!!!


      |Schritt für Schritt


Im Folgenden zähle ich all meine Veränderungen der letzten sechs Monate auf. Zusammen mit meinem ersten Artikel ergibt sich so der Fortschritt des vergangenen Jahres.


Periode:

Zu diesem Thema gibt es gute und schlechte Neuigkeiten! Die Guten zuerst: Meine Periode ist noch vorhanden, kommt nach wie vor regelmäßig und ist von der Farbe her immer noch hellrot und rein. Nun zu den schlechten Nachrichten: Kurz nach der Halbjahresmarke meiner Heilungsreise bekam ich leider wieder etwas mehr Krämpfe. Meine völlig unspektakulären Tage waren also wieder etwas spektakulärer geworden...


Zwar waren die Schmerzen zu keiner Zeit vergleichbar mit denen meiner Endometriose-Jahre, unangenehm waren sie dennoch! Um meine Leber nicht unnötig zu belasten, habe ich bewusst auf Medikamente oder Schmerzmittel verzichtet und mit Wärme versucht den Schmerz zu lindern und es ansonsten einfach ausgehalten. Im November und Dezember (Monat 9 & 10) hat sich mein Zyklus dann aus unerfindlichen Gründen jeweils um eine Woche verschoben. In diesen Monaten waren die Krämpfe auch am Heftigsten.


Im Januar habe ich dann auf einen Tipp aus Anthony Williams Buch "Medical Food" zurückgegriffen: Himbeerblättertee! Ein wahres Wundermittelchen...in diesem Zyklus waren meine Unterleibschmerzen verschwunden. Lediglich ein wenig Rückenschmerzen machten sich bemerkbar.


Zudem ist mir aufgefallen, dass sich weitere prämenstruelle Symptome reduzierten. So hatte ich im Januar nur noch ganz leichte Brustschmerzen, etwa drei Tage vor meiner Periode und nicht mehr die komplette zweite Zyklushälfte wie üblich. Auch die Heißhungerattacken vor den Tagen sind mittlerweile kontrollierbar und fast unauffällig geworden. Meine Stimmung wird nun nur noch ganz selten durch meinen Zyklus beeinflusst. Die Wassereinlagerungen, die mich sonst in dieser Zeit extremst störten und bis zu drei Kilo auf der Waage ausmachten, sind auch nicht mehr vorhanden. Lediglich meine Verdauung spielt während des Eisprungs und vor der Periode manchmal noch ein bisschen verrückt (Hämorrhoiden).


Neurodermitis/Schuppenflechte:

Obwohl ich die Hautphänomene hier namentlich trenne, muss ich vorweg betonen, dass sie alle auf die selbe Art und Weise in unserem Körper entstehen und daher ganz allgemein unter Ekzeme fallen. Auch hier ist der Grund für die vielfältigen Krankheitstitel eigentlich nur medizinisches Unwissen!


Nun aber zu meinen Veränderungen...in meinem Artikel "6 Monate medicalmediumprotocol" hoffte ich schon darauf, das Thema Neurodermitis/Schuppenflechte überstanden zu haben. Tja, was soll ich sagen, es kam leider anders! Im November bemerkte ich, wie die Haut an meinen Händen trocken wurde bis sie letztlich aufplatzte und zu Jucken begann. Dieser Zustand hält tatsächlich bis heute an; mal mehr mal weniger intensiv! Im Januar kam dann auch noch ein Schuppenflechtenfleck an meinem Rücken hinzu. Dieser ist mittlerweile, also nach über einem Monat, aber glücklicherweise wieder am Verheilen.


Da das Thema sensible/anfällige Haut schon seit meiner Kindheit eine große Rolle spielt, wird dies wahrscheinlich nicht der letzte Schub für mich gewesen sein. Je mehr der Körper entgiftet, desto tiefere Gewebeschichten dreht er quasi auf links - da kann es dann schon mal vorkommen, dass man mit Dingen konfrontiert wird, die man bereits besiegt geglaubt hätte.


Haare:

Nachdem ich nach einigen Monaten #medicalmediumprotocol bemerkte, dass sich meine Haarstruktur nicht mehr weiter veränderte und ich ein Plateau erreichte, begann ich ab November meine Haare ausschließlich mit Wasser zu waschen und verbannte somit jegliche Chemie von meiner Kopfhaut. Das Anwenden der sogenannten No-Poo-Methode brachte mich wieder ein Stück nach vorn. Die Struktur meiner Haare wurde immer glatter. Früher stand "Haare waschen" bei mir immer in Verbindung mit einem einstündigen Zeitaufwand! Meine Naturkrause verlangte das Föhnen mit Rundbürste oder die Anwendung eines Glätteisens bevor ich die Haustür verlassen konnte. Mittlerweile sind meine Haare nach dem Föhnen (ohne Rundbürste!) glatt und haben einen natürlichen Glanz, wodurch sich der Zeitaufwand extremst reduziert hat. Für mich war dies definitiv die Größte aller Veränderungen in den vergangenen 12 Monaten!


Zähne:

Ende November stellte ich beim Blick in den Spiegel plötzlich fest, dass meine Zähne etwas verfärbt waren. Der aufmerksame Leser merkt schon, November war ein Monat voller Veränderungen... Da ich mir im Oktober bereits das Kaffee trinken abgewöhnt hatte und sonst auch keine stark färbenden Lebensmittel aß, die zu der Verfärbung führen hätten können, wusste ich intuitiv, das das ein neues Level der Entgiftung sein musste. Meine Zähne waren nicht nur verfärbt, sondern wiesen auch schwarze Rillen auf der Zahnoberfläche auf. Ähnlich wie die Neurodermitis-Problematik hält dieser Zustand bis heute an; in veränderlicher Intensität. Hier ist also noch kein abschließendes Fazit zu nennen...


Schlaf:

Was meinen Schlaf angeht, beziehen sich die folgenden Erzählungen nicht nur auf die letzten sechs Monate. Es ist mehr eine Veränderung des vergangenen Jahres. Rund zehn Stunden schlief ich zu Beginn meiner Heilungsreise. Anfangs dachte ich noch, dies wäre vielleicht eine Maßnahme meines Körpers, um den verpassten Schlaf während meines Seefahrt-Abenteuers aufzuholen. Doch Stand heute beträgt die Anzahl meiner nächtlichen Schlafstunden immer noch zehn. Es scheint also, als wäre dies die perfekte Erholungsdauer meines Körpers. Und wer nun denkt, WAAS zehn Stunden, wie soll das denn mit einem normalen Arbeitsleben vereinbar sein, dem kann ich nur sagen: Jap, das klappt! Einfach mal früher ins Bett gehen ;) Der Körper ist ein Gewohnheitstier...er wird sich auch an die veränderte Schlafenszeit gewöhnen.


Während ich früher nur selten Phasen hatte, in denen ich so stark träumte, dass ich das Geträumte am nächsten Morgen noch wiedergeben konnte, ist das mittlerweile Standard geworden. Da dies ein Zeichen erholsamen Schlafs ist, bin ich darüber auch recht froh. Dennoch gibt es eine Sache, die mich nachts aus dem Schlaf holt: der Gang zur Toilette! Ich bin fest davon überzeugt, dass das häufige Urinieren nachts ein Problem meiner Nieren aufzeigt. Allerdings scheint es auch so, als würde die Genesung hier noch ein wenig Zeit benötigen.


Sonstiges:

Eine Sache, die im ersten Halbjahr meiner Heilungsreise, in Verbindung mit meiner Periode stand, waren leichte Blasenentzündungen. Manchmal trat dieses Gefühl sogar schon während des Eisprungs auf. Im Oktober nahm ich das erste Mal flüssiges Zink zu mir, um mein Immunsystem zu unterstützen. Ich schätze das habe ich auch geschafft, denn bereits in diesem Monat waren die Blasenentzündungen passé. Sie sind seitdem auch nicht mehr wiedergekommen.


Ich bemerkte auch allgemein eine Verbesserung meines Gesundheitszustandes durch die regelmäßige Einnahme des richtigen Zink-Supplements (Good State oder Vimergy). Besonders Anfang des Jahres, als ich mir eine Erkältung eingefangen hatte, stellte ich fest, wie unglaublich schnell ich wieder fit wurde, dank des vielen Zinks, das ich in dieser Zeit einnahm. Auch die Rillen auf meinen Fingernägeln (Zeichen für Zinkmangel) verschwanden durch die Einnahme.


Im November und Dezember, meinen wahrscheinlich stärksten Entgiftungsmonaten, litt ich unter einem ziemlichen Stimmungsauf und -ab. Ich möchte mich sogar fast dazu hinreißen lassen, zu sagen, dass das milde Depressionen waren. Auch emotionale Reinigung wirbelt in unserem Körper sinnbildlich Staub auf, sobald wir in tiefere Ebenen gelangen und sich unser Organismus mit diesen alten Ablagerungen eben beschäftigen kann.


Und auch hier zeigt sich wieder, was ich bereits in meinem letzten Fazit erklärte: Heilung verläuft nicht linear! Die ständigen "Ups and Downs" und das Zurückgeworfenwerden sind Teil der Reise. Aber wie Anthony William immer sagt: "The Storm Will Pass"...und genau das sollte Motivation und Zuspruch genug sein, um in diesen Zeiten nicht den Faden zu verlieren!


Die vergangenen sechs Monate hat sich an meinen Essgewohnheiten nicht viel verändert. Ich habe lediglich eine Mahlzeit mit gedämpftem Gemüse integriert, da das in der kalten Jahreszeit ein bisschen mehr Zufriedenheit und Wärme gebracht hat. Dennoch bestand mein Tag aus 90 Prozent rohen Lebensmitteln.


Was das #medicalmediumprotocol für mich so toll macht, ist, dass Anthony William Richtlinien vorgibt, jedoch niemandem den Tag vordiktiert. Wie genau jeder Einzelne das Protokol für sich umsetzt, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Man muss weder hungern noch Kalorien zählen, sondern hat eine Bandbreite an Möglichkeiten vor sich. Und am Ende wird man auch noch mit mehr Lebensqualität belohnt!

Wenn das kein guter Deal ist...

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