Radieschen / Rettiche

Warum das Gemüse ein Segen für den Darm und die Darmflora ist und welchen Teil der Pflanze die Meisten fälschlicherweise außer Acht lassen.

Vor den Radieschen- und Rettichregalen im Supermarkt einen Moment stehen zu bleiben, um sich ein paar in den Einkaufswagen zu legen, lohnt sich auf jeden Fall. Warum das so ist und warum die meisten Menschen das Wertvollste dieses Gemüses wegschmeißen, schauen wir uns in diesem Artikel einmal an.


|Schwefel


Natürlicher Schwefel, wie er in unzähligen Verbindungen in vielen Gemüsesorten vorkommt, hilft dem Körper bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit. Im Falle der Radieschen und des Rettichs sorgen die Schwefelverbindungen dafür, dass sich in unseren Venen und Arterien kein Plaque ablagern kann. Der im Gemüse befindliche Schwefel legt sich wie eine Schutzschicht in unsere Blutgefäße.


Der Schwefel wehrt nicht nur sämtliche Pathogene im Körper ab, er reduziert auch schlechtes Cholesterin und baut das Immunsystem auf.


|Blattgrün


Entweder die Radieschen werden im Supermarkt schon ohne ihr Blattgrün angeboten oder man schneidet es Zuhause selbst ab und wirft es in den Müll. Ein großer Fehler, denn in den Blättern steckt ein völlig anderes Wirkspektrum als in den Wurzeln - ein weitaus größeres Wirkspektrum!


Das in seiner Haptik an Brennnesselblätter erinnernde Blattgrün leitet giftige Schwermetalle fast genauso stark und effektiv aus dem Körper aus wie Koriander. Und der ist der absolute Meister auf diesem Gebiet.


Wer für seinen Heavy-Metal-Detox-Smoothie keinen frischen Koriander bekommt oder den konventionellen aufgrund der Pestizide nicht verwenden möchte, der kann diesen gut und gerne gegen das Blattgrün von Radieschen und Rettich austauschen. Ganz nebenbei bemerkt, sind Radieschen und Rettiche auch deutlich günstiger als frischer Koriander!


|Darm


Auch in einer anderen Sache stehen die Radieschen und Rettiche auf dem zweiten Platz des Treppchens. Sie sind, nach den Wilden Heidelbeeren, das beste Präbiotikum für die Darmflora. Sie dienen den guten Bakterien in unserem Darm also als Nahrung, sodass diese sich vermehren können. Die Gallenflüssigkeit ist im Übrigen das beste Probiotikum für die Darmflora. Es fördert demnach die Ansiedelung von guten Bakterien im Darm. Ein Grund mehr also, durch eine gesunde Ernährung die körpereigene Gallenflüssigkeit zu stärken!


Bleiben wir noch für einen Moment im Darm. Die Blätter von Radieschen und Rettichen enthalten Nährstoffe in Hülle und Fülle. All diese Vitamine, Mineralstoffe, sekundären Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Enzyme wirken nicht nur antibakteriell und antiviral, sie sorgen auch bei einem sehr entzündeten und verklebten Darm dafür, dass Nährstoffe von der Darmschleimhaut absorbiert werden können.


Das Gemüse ist eine wahre Wohltat für all diejenigen, die mit Verdauungsbeschwerden und Darmkrankheiten zu kämpfen haben.


Auch bei neurologischen Erkrankungen entfalten die Radieschen und Rettiche ihre segensreiche Wirkung.


Aufgrund seiner extremen Nährstoffdichte ist das Blattgrün von Radieschen und Rettichen, laut Anthony William, das beste Blattgemüse, das wir unserem Körper zu Gute kommen lassen können. Was den Rettich angeht, sollte am besten zum schwarzen Rettich gegriffen werden, da dieser der Nahrhafteste ist. Und auch Radieschensprossen sollten in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Sie reduzieren nicht nur die Leberhitze, wenn das Organ durch zu viel Fett, schädliches Adrenalin, Pathogene und Toxine überlastet ist, sie reinigen die Leber auch. Die Sprossen sollten mittags gegessen werden, so spenden sie Energie für den Tag.

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