• Monika

Zitrusfrüchte

Warum Orangen, Clementinen, Zitronen & Co. bei Verschleimung und Schnittverletzungen Wunder wirken und wie sie uns vor schlechten Säuren schützen.


Den Spruch "Sauer macht lustig" hat bestimmt jeder schon einmal im Leben gehört oder selbst verwendet. Und obwohl nicht zu leugnen ist, dass der Verzehr von Zitrusfrüchten durchaus für gute Laune sorgen kann, könnte der Spruch tatsächlich auch "Sauer macht gesund" lauten. Warum das so ist, sollen die folgenden Absätze erläutern.


|Calcium


Zitrusfrüchte wachsen und gedeihen nur dort, wo der Boden reich an Calcium ist. So ist es nur logisch, dass auch die Früchte reich an diesem Mineral sind. Es handelt sich hierbei um besonders bioaktives Calcium, das in dieser speziellen Form in keinem anderen Lebensmittel zu finden ist. Das Paradoxe: Obwohl viele Menschen Zitrusfrüchte wegen der vorhandenen Säure fürchten, ist genau diese Säure eine vorteilhafte für unseren Organismus, da sie vollgepackt ist mit wertvollen Nährstoffen. Sie schafft es unter anderem Nieren- und Gallensteine aufzulösen, ähnlich wie Cranberrys.


Die Säuren, die vielen Menschen tatsächlich das Leben schwer machen und für allerlei Gesundheitsbeschwerden sorgen, entstehen durch schlechte Bakterien und andere unproduktive Pathogene. Und jetzt aufgepasst: Um diese schlechten Säuren zu neutralisieren, setzt der Körper unter anderem Calcium ein! Es wird also jetzt schon deutlich (und wir sind noch lange nicht am Ende dieses Artikels), Zitrusfrüchte sind nur zu unserem Vorteil und können dabei helfen, Übersäuerung im Körper zu reduzieren.


Warum Übersäuerung ein großes Problem für die Gesundheit einer Person darstellen kann und in welchem Zusammenhang die Nebenschilddrüse und Calcium hierzu stehen, erfährst du hier.


|Koenzym Glutathion


Orangen, Mandarinen, Grapefruit, Clementinen und all die anderen Verwandten dieser Früchte enthalten neben dem Koenzym Glutathion auch Flavonoide und Limonoide in hoher Konzentration. Im Verbund neutralisieren diese Stoffe giftige Schwermetalle, schützen vor Strahlenschäden und gehen gegen Viren an.


|Schleimlösend


Gerade in der Winterzeit, wenn Viele von Schnupfen, Husten und einem dröhnenden Kopf geplagt werden, sollten Zitronen, Orangen & Co. zu unserem Alltag zählen. Mit einer Mandarine oder Orange am Tag ist es allerdings nicht getan - wir benötigen, besonders im Winter, eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, wie sie in Zitrusfrüchten enthalten sind. Zur optimalen "Tagesdosis" gleich mehr...


Besonders Zitronen eignen sich hervorragend zum Lösen und Abtragen von Schleim. Sie wirken, genau wie Limetten, stark reinigend auf Leber, Milz, Nieren, Galle und Schilddrüse. Genau deshalb ist ein Glas Zitronen- oder Limettenwasser direkt nach dem Aufstehen ein absolutes Muss. In der Nacht arbeiten unsere Organe ungestört und ungehindert (von uns) an sämtlichen Ablagerungen und Mülldeponien.


Um diese aus dem Körper zu befördern, braucht es die reinigende und befeuchtende Wirkung der Zitrone oder Limette. Andernfalls türmen sich diese Deponien mit der Zeit auf und bilden neue Probleme. Wasser allein ist im Übrigen für den Körper bei Weitem nicht so nähr- und hilfreich wie Zitronen- oder Limettenwasser.


|Elektrolyte


Neben Calcium finden sich in Zitronen und Limetten auch besonders viele Mineralsalze und Spurenelemente, die unserem Organismus als Elektrolyte dienen. Diese fördern unter anderem die Gehirnfunktion.


Natürlich enthalten auch Zitronen und Limetten Limonoide und Flavonoide, die sich an die Vitamine und Mineralstoffe dieser Früchte anhängen und sie dadurch noch bioverfügbarer machen. Im Verbund mit dem hohen Anteil an Vitamin C, der in Zitrusfrüchten zu finden ist, wirken diese Stoffe auf die meisten Krebsarten hemmend, da sie den Körper basischer machen.


Als wären das nicht schon genügend Gründe, den Verzehr von Zitrusfrüchten zu steigern oder überhaupt damit zu beginnen, kommen hier noch ein paar Tipps und Zusatzinfos von Anthony William.


  1. Obwohl frischer Zitronensaft auf eine offene Schnittwunde oder Abschürfung geträufelt, ganz schön brennt, ist der Saft ein hochwirksames Desinfektionsmittel, das Bakterien abwehrt.

  2. Wenn Honig und Zitrusfrüchte gemeinsam verzehrt werden, so erhöht der Honig die Wirkung des in den Früchten enthaltenen Pektins um 50 Prozent.

  3. Für eine deutliche Wirkung sollten täglich mindestens vier Orangen und Mandarinen verzehrt werden.


Der Saft von Zitrusfrüchten ist wie flüssiger Sonnenschein und kann uns deshalb besonders in der kalten und lichtarmen Jahreszeit Wärme und Geborgenheit schenken. Ganz abgesehen davon, dass ein Glas frisch gepresster Orangensaft automatisch die Stimmung aufhellt.

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