2 Jahre Medical-Medium-Protocol

Warum ich in den vergangenen sechs Monaten Gewicht verloren habe, was das Lymphsystem damit zu tun hat und wie ich plötzlich Karies bekommen konnte.


Mein letztes Gesundheitsupdate, "1,5 Jahre Medical-Medium-Protocol", ist nicht nur äußerst lang, sondern in vielen Bereichen auch sehr positiv ausgefallen. Wenn ich auf die vergangenen sechs Monate zurückschaue, muss ich wohl oder übel gestehen, dass mein letztes Gesundheitsupdate zu positiv ausgefallen ist!


Das soll nicht heißen, dass ich damals übertrieben oder gar gelogen habe. Unser Körper und besonders unsere Gewebe und Organe sind in Schichten aufgebaut, ähnlich den Schichten einer Zwiebel. Vielleicht hast du auch schon einmal eine Zwiebel geschält, deren "Körper" unbeschadet und gut aussah, deren "Kern" jedoch bereits braun und/oder faulig war. Unser Körper speichert die schlimmsten Giftstoffe in den tiefsten Gewebeschichten der Organe, um uns vor ihnen zu schützen. Entgiften wir unseren Organismus, so kommen diese aggressiven Giftstoffe folglich erst am Schluss aus uns heraus.


Was ich damit sagen möchte, ist, dass mein Körper sich in den letzten sechs Monaten, seit dem letzten Gesundheitsupdate, offenbar dazu entschieden hat, eine große Menge dieser tiefliegenden Schadstoffe zu entgiften, die mich gefühlstechnisch und physisch wieder etwas zurückgeworfen haben - für den Moment - wodurch Symptome wieder "aufgeflammt" sind, die ich in meinem letzten Gesundheitsupdate schon als besiegt dargestellt habe! Schauen wir uns das also einmal im Detail an.


|Schritt für Schritt


Im Folgenden zähle ich all meine Veränderungen der letzten sechs Monate auf. Zusammen mit meinen ersten drei Artikeln ergibt sich so der Fortschritt der vergangenen 2 Jahre.


Periode:


Obwohl ich eigentlich dachte, bereits in Richtung gesunder Regelblutung unterwegs zu sein, haben mich die vergangenen Monate eines Besseren belehrt! Von September bis November musste ich mich erneut durch sehr starke Regelschmerzen hindurchquälen, die teilweise bis zu zwölf Stunden andauerten. Und auch mein Blut veränderte sich wieder hinsichtlich Farbe, "Beschaffenheit" und Geruch. Da meine Beobachtungen jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen würden, werde ich über meine Periode sowie die Endometriose noch einen eigenen, ausführlichen Artikel veröffentlichen.


Lymphsystem:


Die meisten Menschen haben gestaute Lymphe, die Wenigsten bemerken dies jedoch. Ein Indiz können beispielsweise Abdrücke des Sockenbundes auf den Waden sein, wenn man die Strümpfe abends auszieht oder Abdrücke von BH´s oder dem Hosenbund am Bauch. Das Lymphsystem ist sozusagen das Abwassersystem des Körpers, wodurch sämtlicher Kleinstmüll und Giftstoffe aus dem Organismus geschwämmt werden sollen. Zusätzliches Wasser kommt nur dann ins Spiel, wenn der Körper Säuren neutralisieren muss oder durch den Anstieg von Wasser Druck erzeugen möchte, um schlammartige Giftstoffe durch die feinen Lymphgefäße zu pressen.


Ich hatte diese Abdrücke schon lange Zeit bevor ich auf Anthony William gestoßen bin, habe aber besonders in den letzten Monaten vermehrt mit Wassereinlagerungen zu kämpfen, da mein Körper große Mengen an sauren Pathogenen und Giftstoffen lockert und ausleitet. Teilweise hat schon ein kurzer Gang in den Supermarkt mit FFP2-Maske ausgereicht, um mir einen unschönen Abdruck ins Gesicht zu "zaubern".


Da die Wassermengen teilweise auch Druck auf Nerven ausüben und sich dadurch auch unangenehm bemerkbar machen, kann ich diesem Teil meiner Entgiftung gerade nicht sehr viel abgewinnen!


Nase/Kopf:


Als ich mit dem Medical-Medium-Protocol angefangen habe, hatte ich eine dauerhaft verstopfte Nase. Nicht, dass dies meine Stimme verändert hätte, wie man das von einer Erkältung kennt (nasales Sprechen), sondern mehr auf den Geruchsinn bezogen. Durch die Veränderung meines Lebensstils wurde das mit der Zeit besser. In den letzten sechs Monaten bemerkte ich jedoch, dass mir ständig die Nase lief, und zwar unabhängig von bestimmten Gewürzen/Essen oder kalter Winterluft. Es kam manchmal einfach so aus dem Nichts. Auch blutige Verkrustungen musste ich öfter abschneuzen. Mittlerweile ist nicht nur mein Geruchsinn deutlich besser, als noch zu Beginn meiner "Reise", ich bekomme auch viel besser Luft.


Um noch ein bisschen beim Lymphsystem zu bleiben, das schließlich auch um unser Gehirn herum vertreten ist: Im Januar und Februar hatte ich vermehrt mit mildem bis starkem Kopfdruck zu kämpfen. Da ich dieses Gefühl schon von vor zwei Jahren kenne, bin ich mir sicher, dass auch dies mit der Lockerung von Lymphstau, sprich Entwässerung zu tun hat. Damals bemerkte ich die Entwässerung daran, dass mein Gesicht und auch mein Nacken-/Halsbereich schmaler wurden.


Gewicht:


Durch die Menge an Schlacken, festgebackenem, ranzigem Stuhl, Pathogenen und anderen Giftstoffen, die in den letzten Monaten vermehrt aus meinem Körper ausgeleitet wurden, habe ich auch etwas an Gewicht verloren. Das liegt zum einen natürlich an den Schadstoffen selbst, die meinen Körper nun verlassen haben, zum anderen aber auch an Wasser. Wasser, das zum Neutralisieren dieser Toxine, vom Körper in die entsprechenenden Bereiche gepumpt wird. Sofern die Giftstoffe wieder weg sind, wird das Wasser dort überflüssig und der Organismus scheidet es schließlich aus. Die Folge kann dann ein Gewichtsverlust sein.


Wasser ist das schnellste und einfachste, das unser Körper in uns hineinpumpen aber auch ausleiten kann. Die Menge an Wassereinlagerungen kann sich nicht nur von Tag zu Tag, sondern sogar innerhalb eines Tages ändern, je nachdem ob und wenn ja, wie viele Schadstoffe sich im Körper einer Person befinden. Aus diesem Grund nehmen manche Menschen allein durch die 3:6:9 Leberreinigung bis zu fünf Kilogramm ab.


Da es zum Thema Gewicht, auch unabhängig von meinen persönlichen Erfahrungen und Veränderungen, noch soo viel zu sagen gibt, werden hierzu in den nächsten Monaten noch Artikel folgen.


Neurodermitis/Schuppenflechte:


Ende November stellte ich fest, dass meine Hände plötzlich super trocken wurden. Mitte Dezember bekam ich dann wieder einen Neurodermitisschub an den Händen. Diesmal zum Glück nur einen ganz ganz leichten Schub, sodass meine Haut nicht aufplatzte, sondern lediglich rau und trocken war. Dass der Schub dieses Mal so leicht ausfiel, bestärkt meine Aussage des letzten Gesundheitsupdates. Dort erklärte ich, wenn die Leber die für Ekzeme, Schuppenflechte und andere Hautkrankheiten verantwortlichen Schwermetalle und Viren, die sie in ihrem Kern speichert, entgiftet, führt dies meist zu einem heftigen Schub. Diesen starken Schub hatte ich von November 2019 bis März 2020. Der jetzige Schub ist also lediglich ein schwacher Ausläufer des letzten großen Schubes und möglicherweise sogar mein letzter Schub!


Wie schon im letzten Gesundheitsupdate erwartet, blieb ich zwischenzeitlich nicht Schuppenflechte-frei. An Brust und Bauch entwickelten sich in den vergangenen Monaten leider wieder mehrere kleine Herde, die bis heute andauern bzw. noch nicht ganz verheilt sind.


Haut:


Einen wesentlichen Unterschied bezüglich meiner Haut/Gesichtsfarbe konnte ich an meinem Teint erkennen. Vergangenen Winter lief ich noch wie eine Kalkwand herum und diesen Winter entsprach mein Teint wieder einer gesunden Gesichtsfarbe. Wenn ich Kalkwand sage, dann meine ich im Übrigen nicht einfach die "normale" Blässe, mit der man sich in den Wintermonaten anfreunden muss. So fahl und weiß wie vergangenes Jahr war ich noch nie im Gesicht während des Winters. Der Teint hängt, wie so vieles, mit der Leber zusammen. Je gesünder die Leber, desto natürlicher und gesünder also auch der Hautton. Was mir zeigt, dass meine Leber mittlerweile eine deutliche Entwicklung/Gesundung hinter sich hat.


Ein weiterer Unterschied meiner Haut hat mit Unreinheiten zu tun. Nachdem ich mit 17 oder 18 Jahren anfing, Naturkosmetik für die Gesichtspflege zu benutzen, ist mein Hautbild stets sehr schön gewesen. Meist bekam ich vor der Periode ein paar Pickel, doch das war auch schon alles, womit ich mich herumschlagen musste. Als ich im Juni 2020 jedoch wieder damit begann, täglich Selleriesaft zu trinken, bemerkte ich kontinuierlich eine Verschlechterung meiner Haut. Es gab plötzlich keinen einzigen pickelfreien Tag mehr für mich. Ein halbes Jahr ging das in etwa so, bis sich mein bisheriger Rhythmus wieder einstellte. Seit Dezember bekomme ich also, wie bisher, meist während des Eisprungs und/oder vor der Periode ein paar Unreinheiten.


Bevor es hier Missverständnisse gibt: Die schlechte Haut entstand nicht durch den Selleriesaft - ganz im Gegenteil! Der Selleriesaft hat mir dabei geholfen, die für die schlechte Haut verantwortlichen Streptokokken abzutöten. Selleriesaft ist extrem reinigend und vollbringt seine Arbeit auch an den Orten, an welchen sich Bakterien und Viren gern verstecken und/oder ins Gewebe einbohren. Deshalb können sich bei regelmäßigem Verzehr von Selleriesaft Symptome manchmal zunächst verschlechtern, bevor sie besser werden und schließlich verschwinden. Also, keine Angst vor dem Selleriesaft-Verzehr!


Zähne:


Im Oktober bemerkte ich plötzlich, dass meine unteren Backenzähne auf der Kaufläche schwarze Punkte/Verfärbungen aufwiesen. Ich fing an mit der Aktivkohlezahnpasta, die ich in meinem Zahn-Artikel erwähnt habe, Zähne zu putzen, doch dieses Mal schien sie keine Wirkung zu zeigen. Meine Vermutung war dahingehend, dass es sich bei dem Schwarz um Schwermetalle handelte.


Ein Besuch bei meiner Zahnärztin sollte Klarheit schaffen! Sie erklärte mir zwar, dass ich keinerlei Füllungen in den Zähnen hatte und es sich bei dem Schwarz an meinen Backenzähnen also auch nicht um Schwermetalle aus früheren Amalgamfüllungen handelte, die sich durch meine entgiftende Ernährung jetzt aus dem Gewebe herauslösten. Allerdings musste sie mir mitteilen, dass sich an meinen Backenzähnen Karies gebildet hat. Zuerst war ich etwas sprachlos, wie das jetzt passieren konnte, doch dann erinnerte ich mich an Williams Worte, dass unsere Zähne sozusagen "Zeitkapseln" sind.


Für die Löcher an meinen Backenzähnen ist dementsprechend nicht meine aktuelle Ernährung schuld, sondern mein Lebensstil bevor ich Medical Medium entdeckte. Ich werde zu der Karies-Problematik also noch ausführlich in einem gesonderten Artikel berichten. Soviel aber vorab: Dass der Karies so gar nichts mit Schwermetallen zu tun hat, glaube ich nicht, denn meine Symptome sagen mir eindeutig etwas anderes. So habe ich zum Beispiel seitdem mir diese schwarzen Stellen aufgefallen sind vermehrt Brain Fog. Und auch das Zähneknirschen war plötzlich wieder Teil von mir. Beides hat mit giftigen Schwermetallen zu tun, weshalb ich sicher bin, dass die Löcher unter anderem durch diese toxischen Schwermetalle entstanden sind.


Nun noch ein Wort zu meiner Ernährung in den vergangenen sechs Monaten. An den "Eckpfeilern" - kein Fett, kein Salz, roh-vegan bis zum Abend - hat sich nichts geändert. Verändert hat sich lediglich die Flüssigkeitszufuhr sowie auch die Menge an Selleriesaft.


Von bisher täglich 500ml Selleriesaft habe ich seit etwa Oktober aufgestockt auf 1 Liter Selleriesaft. Ebenfalls seit Oktober bis Anfang Februar habe ich auch täglich zwischen 500ml und 1 Liter frisch gepressten Orangensaft getrunken. Ab und zu war auch einmal ein Glas frisch gepresster Gurkensaft dabei. Gesteigert habe ich nicht nur die Menge an Säften, sondern auch meinen Tee-Konsum. Ich lasse die Tees meist auskühlen, so füge ich meinem Körper nicht nur Mineralstoffe, sondern auch Hydrierung zu (die fällt weg, wenn der Tee heiß getrunken wird). Kurz um, in den vergangenen sechs Monaten habe ich täglich durchschnittlich 3,5 bis 4 Liter Flüssigkeit zu mir genommen.


Einen Hinweis darauf, warum ich das gemacht habe, erfährst du bei einem Blick in meinen Artikel "Leber-Zyklus". Außerdem werde ich am 04. April einen Instagram-Post veröffentlichen, der weiteren Aufschluss darüber geben wird, warum mir meine Hydrierung genau jetzt so wichtig ist/war. Hinweis: Du brauchst keinen eigenen Instagram Account, um den Post lesen zu können. Mein Profil ist auf der Startseite meines Blogs verlinkt - klicke einfach auf das Instagramsymbol oder das Foto unter den aktuellsten Artikeln und du kommst automatisch auf mein Profil!


Eine kleine Anekdote noch zum Schluss! Früher habe ich Direktsäfte nie vertragen; ich bekam meist Durchfall. Ich fand das immer schade, da mir die Säfte schließlich geschmeckt haben. Dass ich mittlerweile sogar literweise frisch gepresste Säfte trinke, ohne etwaige Verdauungsprobleme zu bekommen, ist ein Hinweis darauf, dass mein Darm immer weniger Giftstoffe enthält und meine Verdauungssäfte sich wieder aufgebaut haben. Heilung ist eben tatsächlich möglich!

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