Das metallische Gehirn

Aktualisiert: 26. Okt.

Warum Spurenelemente im Kampf gegen Schwermetalle in unserem Körper entscheidend sind.

 

Wie einfach Metalle den Weg in unseren Körper finden - weil sie uns in unserem Alltag bewusst oder unbewusst ständig begleiten - kannst du in meinem Artikel "Schwermetall-Quellen" noch einmal nachlesen. Denn spätestens nach diesem Artikel wirst du Metalle mit ganz anderen Augen sehen.


Legen wir also los!


|Superpower


Die Zwischenüberschrift ist vielversprechend, ich weiß, sie soll dennoch keine falschen Hoffnungen auslösen...


Liest man in Anthony Williams neuestem Buch allerdings davon, dass die Elektrizität in unserem Gehirn von zwei übernatürlichen Kräften herstammt, nämlich einmal von einer Kraft aus dem Äther und zum anderen von einer Kraft aus unserer Seele, dann kann man schon in Versuchung geraten, hier von Superpower zu sprechen.


Wem das jetzt zu spirituell ist, den kann ich erleichtern: es gibt auch physische Faktoren, die dazu beitragen, die Elektrizität in unserem Gehirn aufrecht zu halten und damit Faktoren, die vielleicht ein bisschen greifbarer sind. Einer dieser Faktoren ist die ureigene Programmierung unseres Gehirns und Herzens darauf, zu leben. Ein weiterer Faktor sind Spurenelemente, die wir aus Obst, Gemüse, Wildpflanzen und Kräutern erhalten. Auch die sind notwendig, um elektrische Impulse in unserem Gehirn aktiv zu halten.


|Magnetismus


Obwohl Spurenelemente nicht magnetisch sind und auf den ersten Blick nicht als Metall klassifiziert würden, sind sie doch Metalle und zwar die einzigen, die wirklich etwas in unserem Gehirn zu suchen haben. Sie kontrollieren nämlich die Elektrizität in unserem Denkorgan, balancieren sie aus, sodass sie nicht zu heiß läuft, sie transformieren auch Informationen, nähren die Immunzellen des Gehirns und halten diese stark und belastbar und zu guter Letzt verhindern sie auch das Schrumpfen des Gehirns.


Die Elektrizität in unserem Gehirn bildet ein magnetisches Feld, das dazu da ist, vorteilhafte Metalle, also Spurenelemente und Elektrolyte anzuziehen. Diese Magnetwirkung funktioniert unabhängig davon, ob ein Metall als magnetisch oder nicht magnetisch klassifiziert wird und auch unabhängig von vorteilhaft oder unvorteilhaft, sprich, das Magnetfeld zieht auch unvorteilhafte, toxische Metalle an. Und da wären wir dann auch schon beim Problem, denn jeder Mensch hat eine gewisse Menge an unvorteilhaften, giftigen Metallen im Körper.


Je mehr toxische Schwermetalle sich im Gehirn anhäufen, desto stärker wird das magnetische Feld um diese Metallhäufen herum, sodass immer mehr Schwermetalle in unserem Körper ins Gehirn gezogen werden.


|Endgegner


Die Erzfeinde von Spurenelementen sind toxische Schwermetalle und umgekehrt. Schauen wir kurz auf den größten Filter in unserem Körper: die Leber. Diese produziert nämlich spezielle Enzyme, die die Kommunikation im Gehirn ermöglichen sollen. Sie sind also eines von vielen Puzzelteilen in unserem Gehirn, das notwendig ist, damit dieses optimal arbeiten kann. Die Enzyme hängen sich an Neurotransmitter an und fungieren dort wie kleine Antennen, die Informationen erfassen.


Giftige Schwermetalle unterdrücken diese Enzyme. Sie unterbinden zudem auch die Funktion von Aminosäuren, Proteinen und Hormonen im Gehirn. Toxische Schwermetalle allein können schon viel Schaden in unserem Körper anrichten, dazu später mehr. Es gibt jedoch auch unzählige Kombinationen von Metallen, wenn sich diese in unserem Körper oder Gehirn miteinander vermischen; bspw. dadurch, dass sie oxidieren. Sie brechen dann auseinander und gehen in einen flüssigen Zustand über, wodurch es einfacher wird, sich mit anderen Metallen zu mischen. Denn in flüssigem Zustand sättigen die Schwermetalle umliegendes Gewebe und/oder Nervenzellen. Hier kann es schon mal passieren, dass auch andere Metalle in der Nähe oxidieren und ebenfalls in umliegendes Gewebe "auslaufen" und dann in Kontakt mit anderen Metallen dort kommen.


Eine weitere Möglichkeit für Metalle, sich miteinander zu mischen, besteht im Wechsel des Aggregatzustandes der Metalle. Diesmal sprechen wir von fest zu gasförmig, nämlich dann, wenn unser Gehirn bzw. bestimmte Bahnen des Stromnetzes in unserem Gehirn überhitzen (dazu gleich mehr) und Metalle aufgrund der Hitze zum Schmelzen bringen.


|Brandgefährlich


Das elektrische Netz in unserem Gehirn hat die Fähigkeit Hitze zu erzeugen, die wie ein kurzer Blitz, das Netz zum Leuchten bringt, dann aber genauso schnell wieder herunterkühlt. Damit das Gehirn so arbeiten kann, gibt es physische Sicherheitsvorkehrungen: 1) der Raum zwischen unserer Schädeldecke und dem Gehirn hilft selbigem sich immer wieder herunterkühlen zu können und 2) Rückenmarksflüssigkeit (Nervenwasser) enthält Wasser und Magnesium, welche als Kühlmittel dienen, genau wie Glukose.


Hinzu kommt ein ureigener Mechanismus des Gehirns, um sich vor Überhitzung zu schützen: das Gehirn hat die Fähigkeit, elektrische Impulse umzuleiten, sodass bestimmte Areale des elektrischen Netzes nicht dauerhaft "befahren" werden.


Toxische Schwermetalle sind wie Kohlen im Feuer, sie halten die Hitze im Gehirn am Leben, lassen sie anhalten. Je mehr Schwermetalle im Gehirn vorhanden sind, desto heißer "läuft" dieses. Wodurch unser körpereigenes Stromnetz noch "Feuer fangen" kann, erfährst du auch im nächsten Artikel (Das emotionale Gehirn).


|Klein gegen Groß


Nein, es folgt keine Werbung für Kai Pflaumes gleichnamige Show im Ersten, gemeint sind vielmehr Spurenelemente und Schwermetalle. Obwohl dieser Vergleich ein wenig hinkt, denn beide Stoffe sind klein, sogar sehr klein. Doch dadurch, dass die meisten Menschen sich durch einen schlechten Lebensstil nicht ausreichend mit Spurenelementen & Co. versorgen, erscheinen diese im Verhältnis zu Schwermetallen wirklich winzig und machtlos. Und das, obwohl Spurenelemente eigentlich die Fähigkeit besitzen, die zerstörerische Ladung von toxischen Schwermetallen zu "entschärfen". Besonders wertvolle Spurenelemente und Elektrolyte sind in diesem Lebensmittel.


Wenn diese Neutralisierung von toxischen Schwermetallen nicht passiert, können selbige ungehindert Schaden anrichten. Giftige Schwermetalle können das Wesen eines Menschen bestimmen, wie er denkt, wie und was er sagt, sogar das Sehen und Wahrnehmen oder eben nicht wahrnehmen von Dingen sowie die Fähigkeit, emphatisch handeln zu können beeinflussen Metalle in unserem Gehirn. Sie können sogar die Entwicklung eines Menschen bereits im Mutterleib negativ beeinflussen.


Giftige Schwermetalle führen zu lokalen Entzündungen an der Stelle, an der ein Metall im Gehirn sitzt. Es ist wie die Entzündung, die man von einem Holzsplitter in der Haut bekommt. Klein und lokal, aber dennoch da! Jeder Mensch hat ganz individuelle Metallmischungen im Gehirn, unterschiedlich viele und diese sind auch völlig einzigartig im Gehirn eines Menschen platziert. Um giftige Schwermetalle aus dem Körper zu befördern, empfiehlt Anthony William das Trinken des Heavy-Metal-Detox-Smoothies. Das Rezept dazu findest du hier.

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