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  • Monika

Selleriesaft-Power

Aktualisiert: Feb 27

Wie Natrium-Clustersalze, Elektrolyte und Pflanzenhormone unsere Gesundheit positiv beeinflussen und warum sie sogar unabdingbar sind.


Wer die Vorzüge von Selleriesaft in Anspruch nehmen möchte, sollte sich auch im Klaren darüber sein, was genau diesen grünen Saft so gesund macht. "Gesund" ist an dieser Stelle fast schon eine Untertreibung, denn die Natrium-Clustersalze, die Verdauungsenzyme, die Elektrolyte oder auch die von der Medizin und Forschung bislang unentdeckten Pflanzenhormone verleihen diesem Kraut seinen medizinischen Nutzen und machen ihn so zu einem Heilelixier.


     |Natrium-Clustersalze


Diese im Sellerie enthaltenen Salze sind anders als die, die wir zum Würzen unserer Speisen verwenden. Zwar ist Meer- oder Himalayasalz gesünder als das mit Rieselhilfe versetzte Tafelsalz; was beide dennoch eint, ist, dass sie in den Organen gesammelt und zu kristallisierten toxischen Haufen heranwachsen. Die Clustersalze des Selleries ordnen sich um das sogenannte Makro-Natrium wie ein Sonnensystem. So bilden sie eine Einheit, wodurch es ihnen möglich ist, ihren vielen Aufgaben nachzukommen.


Das Natrium dient dem Körper als Neurotransmitter-Baustoff. Es ist also vor allem für unser Gehirn und die Gehirnfunktionen nützlich. Die Clustersalze hingegen töten Viren und Bakterien, kurbeln die Produktion von Gallenflüssigkeit und der Salzsäure in unserem Magen an. Giftige Metalle zeichnen sich im Körper durch eine destruktive Ladung aus, die unsere Organe schädigen kann. Die Selleriesalze neutralisieren diese Ladungen und schwächen so die Aktivität der Metalle ab.


Die Clustersalze schwemmen außerdem die in den Organen eingelagerten kristallisierten toxischen Salze aus, die die meisten Menschen täglich zu sich nehmen. Wenn bei einer Blutanalyse der Natriumwert nach dem Verzehr von Selleriesaft in die Höhe schießt, kann dies damit zu tun haben, dass alte toxische Salze gelockert und aus dem Körper gespült werden.


      |Spurenmineralstoffe


Auch die Clustersalze selbst haben einen komplexen Aufbau. Sie verfügen über, teils frei in ihnen bewegliche, teils fest an sie gebundene Spurenmineralstoffe. Diese sind von großem Nutzen für die Verdauung. Sie vermögen die Magendrüsen zu erneuern. Die Magendrüsen sind für die Produktion der Magensäure verantwortlich. Diese, aus sieben verschiedenen Komponenten bestehende Säure, ist nicht nur für die Verdauung entscheidend; sie tötet auch Krankheitserreger, die wir durch Nahrung oder die Umwelt zu uns nehmen.


      |Elektrolyte


Um die Notwendigkeit dieser Stoffe zu verstehen, sollte zunächst die Frage geklärt werden: "Welche Aufgabe haben Elektrolyte überhaupt in unserem Körper?". Stellt man sich die Struktur unseres Gehirns wie ein Schienennetz vor, dessen Züge die für uns so wichtigen Informationen von Zelle zu Zelle transportieren (damit wir zum Beispiel wissen, dass wir auf die Toilette müssen), dann sind Elektrolyte sozusagen das Schmiermittel für die Gleise. Sie sorgen dafür, dass die Züge schnell und ohne Hindernisse von A nach B kommen. Elektrolyte sind ein Teil jeder Körperfunktion, da sie die Kommunikation zwischen den Zellen überhaupt erst möglich machen.


Die Elektrolyte sind, genau wie das im Sellerie enthaltene Natrium, ein Bestandteil der Neurotransmitter. Die Sellerie-Elektrolyte sind vollständig, aktiv und in lebendiger Form. Dies unterscheidet sie von Elektrolyten, die in gleichnamigen Getränken enthalten sind. Trifft ein vollständiges Sellerie-Elektrolyt auf eine Nervenzelle, so entsteht ein Impuls, der so wirkt, als würde ein Licht eingeschaltet. Nicht zuletzt deshalb ist Selleriesaft bei Gehirnnebel, Konzentrationsschwäche oder neurologischer Ermüdung so unglaublich heilsam.


      |Pflanzenhormone


Anders als andere Pflanzen enthält der Sellerie Hormone, die nicht der Pflanze selbst dienlich sind, sondern den Lebewesen, die sie konsumieren. Die Pflanzenhormone in Sellerie nähren die Drüsen des endokrinen Systems. Hierzu zählen unter anderem die Bauchspeicheldrüse, der Hypothalamus, die Zirbeldrüse, die Schilddrüse sowie die Nebennieren. Die Hormone stabilisieren die Drüsen und wirken ausgleichend. Auch die Fortpflanzungsorgane profitieren von dem grünen Saft. So werden Hormonschwankungen durch die Pflanzenhormone des Staudenselleries wieder in Balance gebracht.


      |Verdauungsenzyme


Wie einzigartig diese Pflanze ist, zeigt sich auch bei ihrem nächsten Inhaltsstoff. Keine andere Pflanze enthält Enzyme, die ihre Funktion erst und ausschließlich an ihrem Wirkungsort ausüben. Gemeint ist damit, dass die Verdauungsenzyme des Selleries den Magen unangetastet passieren, bis sie in den Darm gelangen, wo sie ihre Wirkung entfachen. Ebenfalls einzigartig ist, dass diese Enzyme sozusagen "ansteckend" wirken. Sie übertragen ihre Funktion auf andere Enzyme, die aus anderen Quellen in den Verdauungstrakt gelangt sind. So kann schon ein kleiner Schluck Selleriesaft eine große Wirkung haben!


Sellerie enthält genau genommen sogar drei spezielle Verdauungsenzyme, die wir durch den Saft zu uns nehmen. Diese Enzyme arbeiten sich ihren Weg durch gehärtete Fette, Proteine und Schleim im Darmtrakt. Nachdem diese Deponien aufgebrochen sind, können die Natrium-Clustersalze die dort befindlichen Keime töten und abtransportieren.


      |Präbiotische Kräfte


Die präbiotische Wirkung von Sellerie hungert schlechte Bakterien nicht nur aus, sondern schwächt diese auch aktiv, sodass sie zerstört werden. Auch hier hat die Pflanze wieder ein Alleinstellungsmerkmal: Sie bereitet die abgetöteten, schlechten Bakterien mit Hilfe der Clustersalze so auf, dass sie den guten Bakterien als Nahrung dienen.


      |Hydrobioaktives Wasser


Sellerie besteht, ähnlich wie andere Pflanzen, aus großen Teilen Wasser. Es ist aber nicht zu vergleichen mit dem Wasser, das aus der Leitung kommt oder welches, das wir kaufen. Das Wasser, das im Staudensellerie enthalten ist, beherbergt all die Informationen der Pflanze zusammen mit seiner Energie und Lebenskraft. Es ist ein komplex aufgebautes Tonikum, das die Nährstoffe und sekundären Pflanzenstoffe in idealer Weise bereithält, um es unserem Körper zuzuführen.


      |Antioxidantien und Vitamin C


Fettablagerungen heften sich liebend gern an giftige Metalle an. Die destruktive Ladung dieser Metalle wirkt jedoch ätzend auf diese Deponien und führt dazu, dass sich die Abfallprodukte der Metalle vornehmlich in diesen Fetthaufen ansammeln. Hierdurch werden die Ablagerungen selbst zu Giftorten, an welchen sich wiederum Viren und Bakterien ansiedeln. Die Antioxidantien des Selleriesafts bauen die Fettschichten um die Metalle ab und versiegeln diese, sodass sie weniger schnell oxidieren können.


Das Vitamin C in Sellerie ist mengenbezogen zwar nicht vergleichbar mit anderen Obst- oder Gemüsesorten, es unterscheidet sich jedoch in einem sehr wichtigen Punkt. Das in Selleriesaft enthaltene Vitamin C ist bereits vormethyliert und somit bioverfügbar für unseren Organismus. Für die Methylierung (Umwandlung) von Stoffen ist die Leber zuständig. Diese ist bei den meisten Menschen jedoch geschwächt und träge, sodass auch die Methylierung enormen Kraftaufwand für das Organ bedeutet. Es kann also zu Verzögerungen oder anderen Problemen kommen, welche zur Folge haben, dass das so dringend benötigte Vitamin oder Spurenelement nicht oder nicht vollständig bei der Zelle ankommt.


Auch wenn sich der Anteil an Vitamin C in Sellerie in Grenzen hält, so wirkt es durch seine vormethylierte Form doch sofort unterstützend. Antioxidantien und Vitamin C sind auch entscheidend für ein starkes Immunsystem.

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