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  • Monika

Ekzeme und andere Hautkrankheiten

Aktualisiert: Sept 12

Wie über Kochgeschirr und konventionelle Lebensmittel giftige Schwermetalle in unseren Körper gelangen und warum der Heavy-Metal-Detox-Smoothie bei der Genesung von Hautkrankheiten helfen kann.


Der Titel dieses Artikels ist - versteht man erst einmal, was tatsächlich hinter Hauterscheinungen wie Ekzemen, Cellulite, Schuppenflechte, Rosacea, Altersflecken, Vitiligo, Lupus, usw. steckt - eigentlich irreführend. Denn all die Flechten, Rötungen und Ausschläge, die sich aus diesen Krankheiten ergeben, haben ihren Ursprung in der Leber. Lange noch bevor sich unsere Haut also verändert, juckt oder brennt, kämpft unsere Leber bereits mit den Auslösern dieser Krankheiten.


All diese Erscheinungen müssten also eigentlich als Leber- und nicht als Hautkrankheiten bekannt sein. Denn nur hier finden wir die Auslöser, die dann bekämpft werden können. Schauen wir uns im Folgenden einmal an, was die Auslöser sind und warum wir ihre schädlichen Auswirkungen soo weit weg von der Leber zu spüren bekommen.


      |Leber-Störenfriede


Wenn sich in der Leber Viren, giftige Schwermetalle und Dermatoxine ansammeln, kann dies zu Symptomen auf der Haut führen. Welche Art von Hautkrankheit ein Mensch entwickelt und in welcher Intensität, kommt ganz auf die Art und Anzahl der Viren an, die sich in der Leber eingenistet haben. Nehmen wir zum Beispiel das Epstein-Barr-Virus mit seinen über 60 Unterarten: verschiedene Virenstämme dieses Virus haben verschiedene "Gelüste"; die einen bevorzugen Quecksilber, die anderen Kupfer und wieder andere Aluminium.


Obwohl eine große Menge an giftigen Schwermetallen in der Leber bereits ausreicht, um einen Ausschlag zu verursachen, begründen sich die meisten Hautkrankheiten jedoch dadurch, dass diese Schwermetalle eine Nahrungsquelle für Viren darstellen. Kommen wir nun noch zur dritten Komponente, den Dermatoxinen.


Ernähren sich Viren nun von den in der Leber vorkommenden giftigen Schwermetallen, scheiden sie ein Nervengift aus, das Dermatoxin. Diese Toxine sind um ein vielfaches giftiger als das Virus selbst. Nun, da wir geklärt hätten, welche Störenfriede für die lästigen Rötungen, Flechten & Co. verantwortlich sind, bleibt noch die Frage offen, was hat das nun mit der Haut zu tun?!


      |Zweite Leber


Diese verdampften Methyltoxine, die von Viren ausgeschieden werden, haben die Eigenschaft mit Leichtigkeit durch Gewebe und Organe zu wandern. Bei einer gut arbeitenden Leber, würden diese Dermatoxine in den Darm gelangen und von dort aus über den Stuhl ausgeschieden werden. Da jedoch neun von zehn Menschen eine träge, überlastete Leber besitzen, strömen Dermatoxine bei den meisten Menschen fast ungehindert zur Haut und bilden im subkutanen Fettgewebe Deponien. Als "zweite Leber", ist der Job des subkutanen Fettgewebes unter unserer Haut, diese Störenfriede so schnell wie möglich aus dem Körper auszuleiten.


Der schnellste Weg nach draußen ist in diesem Fall eben unsere Haut. Und so kommt es, dass die Methyltoxine von unserem subkutanen Fettgewebe aus über die Dermis und Epidermis an die Oberfläche der Haut transportiert werden. Durch die giftige, hoch entzündliche Eigenschaft dieser Dermatoxine wird unsere Hautoberfläche hierbei jedoch in Mitleidenschaft gezogen. Ausschläge, Rötungen, Juckreiz - all das entsteht, da sich winzige Nervenenden in der Epidermis durch die Dermatoxine zusammenziehen und anschließend wieder ausdehnen. Diese Nervenreizung führt schließlich zu Entzündungen.


Der "Grundstoff" dieser Dermatoxine sind, wie bereits erwähnt, giftige Schwermetalle. Ob die Dermatoxine nun mehr kupfer- oder quecksilberbasiert sind oder eine Kombination aus vielen verschiedenen Schwermetallen sind, entscheidet darüber, welche Krankheit auf der Haut entsteht.


      |Hauterscheinungen


Die folgende Auflistung gibt Aufschluss darüber, aus welchen Giftstoffen oder Giftstoffkombinationen die Dermatoxine der jeweiligen Hautkrankheiten bestehen.


Ekzeme: halb Kupfer, halb Quecksilber plus ein Virus (meist EBV)


Schuppenflechte: drei Viertel Kupfer, ein Viertel Quecksilber plus ein Virus (meist EBV)


Rosacea: Quecksilber in Leber und Darm plus ein Virus (meist EBV)


Lupusartige Ausschläge: Quecksilberbasiert plus hohes EBV-Aufkommen in der Leber


Altersflecken: halb Aluminium, halb Mix aus Cadmium, Nickel, Blei und Quecksilber (dieser Mix kann sich auch aus anderen Schwermetallen zusammensetzen, wodurch eine andere Art von Altersfleck entsteht)


Lichen sclerosus: Virus in der Leber, der sich von Kupfer, Quecksilber und Spuren von vererbtem DDT ernährt


Sklerodermie: EBV, das sich von mehr Quecksilber als Kupfer ernährt (Schwermetalle stammen hier besonders von Pestiziden, Insektiziden und Fungiziden)


Vitiligo/Weißfleckenkrankheit: Formaldehyd, Aluminium und etwas Kupfer plus HHV-6 oder EBV in der Leber (größere Aluminiumdeponien reagieren mit Spuren von Formaldehyd, wodurch das Dermatoxin eine Eigenschaft bekommt, die es ihm möglich macht, Zellen zu zerstören, die dafür verantwortlich sind Pigmente zu produzieren)


Seborrhoisches Ekzem/Dermatitis: Stark überlastete Leber, die kurz davor ist, sich zu einer Fettleber zu entwickeln, plus viele verschiedene Giftstoffe. (Durch das viele Fett im Blut wird dieses "dreckig" und führt viele Giftstoffe mit sich, die auch zur Haut gelangen können)


Klassische Dermatitis: Kupfer, ein wenig Aluminium, Spuren von DDT und Pestizide plus EBV


Aktinische Keratose: Große Mengen an Quecksilber, ein wenig Kupfer plus EBV


Cellulite: Streptokokken plus Dermatoxine (ausführlicher Artikel hier)


      |Reinigung, Tipps & Tricks


Wer seine Haut also vor diesen entzündlichen Toxinen schützen möchte, der sollte sein Augenmerk auf die Reinigung der Leber richten und künftig einen weiten Bogen um Cortisoncremes, parfümierte Bodylotions und dehydrierende Salben machen.


Was wirklich hilft, um den lästigen Ausschlägen, Rötungen und Flechten den Garaus zu machen, ist zum Beispiel der Verzicht auf konventionelle Lebensmittel. Wer kann, sollte so oft wie möglich ungespritzte Nahrungsmittel kaufen, da auch Pestizide, Fungizide & Co. schwermetallbasiert sind. Die meisten giftigen Schwermetalle führen wir uns übrigens auf diese Art und Weise zu.


Eine weitere Möglichkeit Schwermetalle zu meiden, ist das Nutzen von Keramik-Kochutensilien (Töpfe, Pfannen, Messer, etc.). Anthony William erklärte einmal in einem Vortrag, dass wir Küchenmesser nur deshalb von Zeit zu Zeit schleifen müssen, da das Metall beim Schneiden der Lebensmittel in selbige übergeht und die Messer so mit der Zeit stumpf werden. Auch das Besteck ist eine potentielle Schwermetallquelle. Eine Alternative bieten mittlerweile bereits viele Öko-Unternehmen, die Besteck und Küchenutensilien aus Bambus herstellen.


Es gibt natürlich auch Lebensmittel, die die Eigenschaft besitzen, giftige Schwermetalle im Körper zu binden und auszuleiten. Zu diesen Lebensmitteln zählen Wilde Heidelbeeren, Koriander, Spirulina (vorzugsweise aus Hawaii), Gerstengrassaftpulver und Dulse (Lappentang). Zusammen mit einer Banane und Orange kreierte William aus diesen Produkten den Heavy-Metal-Detox-Smoothie. Jede der fünf Zutaten ist für sich genommen ein Schwermetallentgifter; isst man sie jedoch zusammen, wirken sie besonders stark und effektiv im Körper. "Zusammen" bedeutet im Übrigen nicht zwingend zusammen in einem Smoothie - sofern alle fünf Zutaten innerhalb eines Tages gegessen werden, wirken sie im Körper als Gemeinschaft.


Wilde Heidelbeeren entgiften besonders das Gehirn von giftigen Schwermetallen, wohingegen das Gerstengrassaftpulver auf Milz, Darm, Bauchspeicheldrüse und das Fortpflanzungssystem spezialisiert ist. Das Pulver bereitet außerdem Quecksilber für die komplette Aufnahme durch Spirulina vor. Auch Spirulina zieht Schwermetalle aus dem Gehirn, aber auch aus dem Zentralnervensystem und der Leber. Koriander entgiftet sehr altes Schwermetall und spült auch schwer zugängliche Stellen aus. Ähnlich wirkt auch Lappentang.


In seinem ersten Buch "Mediale Medizin" veröffentlichte Anthony William auch eine Teemischung zur Ausleitung von Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden, welche, wie bereits erwähnt, schwermetallbasiert sind.


Für diesen Tee verwendet man Klettenwurzel, Rotklee, Zitronenverbene und Ingwer in gleichen Teilen. Für eine Tasse Tee reicht ein Teelöffel der Kräutermischung.


Grundsätzlich gilt, was die Ernährung betrifft, je weniger Fett, desto besser. Auf diese Weise schenken wir der Leber Zeit, sich um Entgiftungs- und Aufräumarbeiten zu kümmern, anstatt sich den gesamten Tag mit der Verarbeitung von Fetten und Proteinen herumzuschlagen.


In meinem Artikel "Haut I Haare I Nägel" habe ich auch einige Möglichkeiten aufgezählt, wie wir unsere Haut unterstützen können. Je besser unsere Haut ihrer Filterfunktion nachkommt, desto schneller werden auch Giftstoffe jeglicher Art ausgeschieden. Eine gesunde Haut sieht nicht nur schön aus und fühlt sich weich an, sie trägt auch wesentlich zu unserer Gesundheit bei!

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