Lebensdauer von Viren

Warum wir eine gewisse Menge an Viren in unserem Körper brauchen und wie wichtig das Immunsystem für die Gesundheit ist.


Dass das Immunsystem unser körpereigenes Abwehrsystem gegen pathogene Keime und Schadstoffe jeglicher Art ist, ist jedem bekannt. Doch wie viel tun wir wirklich dafür, dass unser Immunsystem allzeit bereit ist uns vor Krankheitserregern zu beschützen? Arbeiten wir in vielen Situationen vielleicht doch eher gegen unser Immunsystem, anstatt es zu unterstützen?


Die Antwort lautet: "Ja"! Natürlich geschieht dies unbewusst, denn um das Immunsystem zu unterstützen, wäre es zunächst einmal wichtig zu wissen, wodurch wir die Leistung unseres Abwehrsystems unbewusst herabsetzen und wodurch wir es aktiv unterstützen, ja sogar wieder aufbauen können! Da den meisten Menschen diese Informationen jedoch fehlen, schwächen sie ihr Immunsystem unbewusst.


Bevor wir uns um die Frage kümmern, wodurch wir nun unser Immunsystem schwächen, beschäftigen wir uns noch einen Moment mit Viren und ihrem Lebenszyklus.


|6-Wochen-Rhythmus


Viren haben eine Lebensdauer von sechs Wochen. Das bedeutet, dass Symptome oftmals sechs Wochen andauern, bis der Virus abgestorben ist. Da ein ungesunder Lebensstil jedoch immer wieder neue Nahrung für die im Körper einer Person befindlichen Viren liefert, bedeutet die kurze Lebensdauer von Viren leider nicht, dass diese nach und nach einfach absterben und man quasi wie von allein wieder gesund wird!


Während der eine Schub nach sechs Wochen also am Abklingen ist, machen sich die nächsten Viren schon für einen neuen Schub bereit. Wir müssen also aktiv dazu beitragen, dass Viren ausgehungert werden und ihre Abfallprodukte, Virenkörper sowie Neuro- und Dermatoxine mit Hilfe von Obst und Gemüse aus dem Körper abtransportiert werden können.


Von etwa 90 Prozent aller im Körper befindlichen Viren können wir uns durch einen gesunden Lebensstil befreien. Der Rest ist wichtig im Organismus zu behalten, da er davor schützt einen neuen Virenstamm aufzuschnappen. Was zunächst verwirrend und vielleicht sogar widersprüchlich klingt, ist tatsächlich so. Viren leben sozusagen in Konkurrenz in unserem Körper. Sie hassen "Nebenbuhler" und helfen aus diesem Grund ab und an unserem Immunsystem sogar dabei Krankheitserreger abzutöten.


Aus diesem Grund erkranken chronisch kranke Menschen beispielsweise weniger selten an Grippe. Die im Körper der Menschen befindlichen Viren helfen die Grippeviren abzuwehren.


|Immunsystem


Das Ziel einer Heilungsreise ist also nicht alle Viren aus dem Körper zu befördern, sondern das Immunsystem so zu unterstützen, dass es dauerhaft in voller Besetzung für die Abwehr von Krankheitserregern bereitsteht und die aktuell im Körper befindlichen Schadstoffe neutralisieren kann!


Kommen wir also zur anfänglichen Frage zurück, wodurch wir unser Immunsystem schwächen, ohne es zu wissen.


Da wären zum einen Viren, Bakterien und Toxine selbst zu nennen, aber natürlich auch ungesunde Lebensmittel, die Pathogenen als Nahrung dienen. Die Bekämpfung dieser Stoffe kostet das Immunsystem Kraft und Ressourcen.


Zum anderen wären da alle adrenalinfördernden Lebensmittel und Aktivitäten zu nennen. Zu diesen Lebensmitteln gehören zum Beispiel Kaffee, Matcha, Schokolade, und Fett (damit also auch viele verarbeitete Produkte). Schütten die Nebennieren ätzendes Adreanlin aus, flutet dieses den gesamten Körper. Trifft das Adrenalin dann auf die Zellen des Immunsystems, brennt es diese ab und schwächt damit die Leistungskraft des Immunsystems. Das wäre ungefähr so, als würden sich vor dem Anpfiff eines Fußballspiels blöderweise alle Spieler der Ersatzbank sowie drei Spieler der aufgestellten Mannschaft ein Bein brechen. Mit nur acht Spielern auf dem Feld wäre die Mannschaft in ihrer Leistungskraft geschwächt.


Es gibt aber auch Alltagsprodukte wie zum Beispiel Raumerfrischer, Parfüm oder Aftershave, die das Immunsystem herabsetzen. Der Kontakt mit synthetischen Düften reduziert die Leistung des Immunsystems für ganze drei bis vier Tage! Auch Medikamente zählen zu diesen Alltagsprodukten. Natürlich gibt es lebensrettende Medikamente; es gibt aber auch viele, die den Nutzen haben, das Immunsystem zu unterdrücken. Sogenannte Immunsuppressiva reduzieren kurzzeitig Symptome, die durch den Kampf des Immunsystems mit dem Erreger entstehen würden, beseitigen aber nicht die Ursache der Symptome, den Krankheitserreger selbst!


Die Behauptung Eisbäder, kaltes Duschen oder Ähnliches würden das Immunsystem stärken, stimmt laut Anthony William nicht. Denn durch extreme Kälte und auch extreme Hitze wird der Organismus in einen Schockzustand versetzt, woraufhin die Nebennieren wie wild Adrenalin produzieren und das Immunsystem letztlich schwächen.


Ebenfalls nicht korrekt ist die Behauptung, dass ein ständiger Kontakt mit Viren und Bakterien den Körper abhärtet und das Immunsystem trainiert.


Und auch beim Entgiften des Organismus sollte man behutsam vorgehen, da auch hier eine Gefahr lauert, dass das Immunsystem zusammenbrechen könnte. Dies ist immer dann der Fall, wenn jemand zu schnell zu viel möchte und durch diese Einstellung die Leber dazu zwingt, viele Giftstoffe auf einmal auszuleiten.


Eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse, Wildpflanzen und Kräutern hilft nicht nur Krankheitserreger abzutöten, sondern auch das körpereigene Abwehrsystem zu stärken. Besonders hervorzuheben sind hier der Chaga Pilz, Hagebutten, Honig, Knoblauch und Ingwer. Diese Lebensmittel sind äußerst stark im Aufbau des Immunsystems.

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