Plant-Based vs. Animal-Based

Warum die Wahl des Ernährungsstils nicht ausschlaggebend für ein gesundes Leben ist und worauf man stattdessen achten sollte.


Die wohl polarisierendsten Ernährungsformen unserer Zeit sind die pflanzliche und die tierische Ernährung. Die Pro- und Kontra-Argumente beider Seiten dürften hinlänglich bekannt sein, daher räume ich ihnen in diesem Artikel auch keinen Platz ein.


In diesem Artikel soll es vielmehr um die Frage gehen, ob diese beiden Ernährungsformen mit den Medical Medium Richtlinien vereinbar sind?!


Und die Antwort auf diese Frage lautet: Ja!


Anthony William ist und war niemals ein Verfechter einer bestimmten Ernährungsform, er ist auch kein Gründer einer neuartigen Ernährungsform. William betont immer wieder, dass es um "why you´re sick not picking a side", also die Bekämpfung der Ursache von Krankheiten und nicht das Wählen eines bestimmten Ernährungsstils geht.


|Pflanzliche Ernährung


Anthony William sagt auch, dass die Details enorm wichtig sind. Details, wie z.B. der Verzehr von Hefeflocken, die in der veganen Community durch ihren würzigen Geschmack sehr beliebt sind. Genau diese Hefeflocken sind aber ein Grund dafür, warum wir krank werden. Die kleinen aber feinen Details bei der Umsetzung der pflanzlichen Ernährungsform sind auch der Grund dafür, dass viele Vegetarier und Veganer nach einiger Zeit zu ihrem alten, tierischen Lebensstil zurückkehren.


Oft heißt es dann, dieser Ernährungsstil sei nicht ausgewogen genug und Betroffene hätten Mangelerscheinungen (Stichwort: Vitamin B12). Tatsächlich liegt der Teufel aber im Detail versteckt. Nicht die Ernährungsform an sich ist das Problem, sondern die Umsetzung.


|Tierische Ernährung


Machen wir einen Sprung ins andere Lager. Man könnte den Eindruck gewinnen, Anthony William ergreife oft Partei für den pflanzlichen Ernährungsstil, da er viele tierische Produkte in die Liste der "No-Foods" gepackt hat und sich gegen die ketogene Diät ausspricht.


Tatsächlich hat dies nichts mit dem "Wählen einer Seite" zu tun. Eier, Milch und Milchprodukte sowie Schweinefleisch stehen in der Liste der "No-Foods", weil sie allesamt enorm viel Fett enthalten. Es gibt auch noch spezifische andere Gründe, warum er diese Produkte als "No-Foods" bezeichnet, aber das Kriterium, das alle eint, ist der hohe Fettgehalt dieser Lebensmittel. Fett, ganz gleich, ob gesund oder ungesund, behindert ALLE Prozesse im Körper. Fett ist so gut wie an JEDER Krankheit beteiligt!


Werfen wir einen Blick auf die "Troublemaker-Foods". Auch hier finden sich tierische Produkte, wie z.B. Fisch. Auch der steht nicht einfach des Tieres wegen auf dieser Liste, sondern, weil Fische extrem viele Schwermetalle, besonders Quecksilber, aus den Meeren aufnehmen.


Ganz nebenbei bemerkt, stehen auf beiden Listen ("No-Foods" und "Troublemaker-Foods") auch pflanzliche Produkte, wie z.B. Soja, Kaffee, Kakao, Pflanzenöle oder Getreide! Es geht, wie bereits gesagt, nicht darum, den RICHTIGEN Ernährungsstil zu wählen, sondern auf bestimmte Details zu achten. Und genau diese Details begründen die Richtlinien von Anthony William.


|"Details matter"


Worauf sollte man nun also achten, wenn man sich nach einer dieser Ernährungsformen ernährt und diese nun mit den Medical Medium Richtlinien vereinen möchte? Was sind die Details, auf die es zu achten gilt?


Das erste Detail heißt "No-Foods". In meinem Artikel "Anthony Williams No-Foods" erkläre ich, welche Lebensmittel dazu zählen und warum sie unter diesem Begriff gelistet sind. Einige der dort aufgezählten Produkte sind die "Stars" der pflanzlichen Community, weil sie als Fleischersatzprodukte gelten. Sie werden dementsprechend viel konsumiert und bilden damit einen der Gründe, warum Betroffene mit dem, ich nenne es mal, "0815-veganen"-Lebensstil keine gesundheitlichen Verbesserungen erzielen. "0815-vegan" soll keineswegs despektierlich klingen. Es geht hier aber schließlich um die Frage, wie wir uns ernähren sollten, um ein gesundes, langes Leben führen zu können und da reicht "0815-vegan" eben leider nicht aus.


Das zweite Detail habe ich ebenfalls bereits angesprochen: Fett. Dieser Punkt richtet sich nun etwas mehr an die "Fleischfraktion", da tierische Produkte in der Regel sehr fetthaltig sind. Anthony William empfiehlt der Gesundheit zu liebe den Fettkonsum auf 15% zu reduzieren. Die Faustregel: Je weniger Fett, desto gesünder der Körper. Zu Fett zählen im Übrigen nicht nur Fleisch oder Käse, sondern auch Soja, Avocado, Kokosöl, Hülsenfrüchte und vieles mehr. Es lohnt sich also sich einmal genau mit verschiedenen Lebensmitteln und Lebensmittelgruppen zu befassen.


Das dritte Detail lautet: Hydrierung. Ich habe es in verschiedensten Artikeln schon öfter erwähnt und werde auch nicht müde, es noch weitere Male anzusprechen. Ohne ausreichend Flüssigkeit können Giftstoffe nicht aus unserem Körper heraustransportiert werden. Gleicht unser Organismus einer Wüste, können Giftstoffe nicht nur nicht abtransportiert werden, sondern ziehen sogar noch tiefer in Organe und Gewebe ein. Damit sind sie letztlich schwieriger aus dem Körper herauszubringen. Die nötige Flüssigkeit, die uns auf zellulärer Ebene versorgt, erhalten wir beispielsweise von Selleriesaft, Aloe-Vera-Wasser, Zitronen- oder Limettenwasser sowie von frischem Obst und Gemüse.


Auch hier könnte wieder der Eindruck entstehen, William positioniere sich durch seine Lebensmittelempfehlungen. Doch Anthony William kann nun einmal nichts dafür, dass Obst und Gemüse, also Pflanzen, unserem Körper mehr Feuchtigkeit spenden als ein Stück Steak.


Natürlich bestehen die Medical Medium Richtlinien nicht nur aus diesen drei Details. Es sind allerdings die wichtigsten und damit auch notwendigen Details, um den tierischen oder pflanzlichen Ernährungsstil auf gesunde Art und Weise umzusetzen. Wer daraufhin bereit ist noch mehr für seine Gesundheit zu tun, kann sich an den Verzicht der "Troublemaker-Foods" heranwagen.


Zu guter Letzt bleibt noch die Moral bei der Entscheidung, ob pflanzliche oder tierische Ernährung, über die es nachzudenken gilt...



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