• Monika

Unfruchtbarkeit & Fehlgeburt

Was der "Putzfimmel" der Gebärmutter mit Fehlgeburten zu tun hat und welche Rolle Adrenalin bei der Empfängnis spielt.


Ähnlich wie bei dem Thema Gewichtsprobleme, wird auch an der Erfüllung eines Kinderwunsches von vielen Paaren mit großem Ehrgeiz gearbeitet. Wenn sich dieser Wunsch aber auf natürliche Weise nicht erfüllen mag, beginnen für Paare oft strapazierende Zeiten.


Genau wie bei vielen anderen medizinischen Phänomenen, gibt es aber auch hier eine körperliche Ursache, die die Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten erklärt. Man könnte denken, dass dieses Thema ausschließlich Frauen betrifft. Abgesehen von der emotionalen Seite, die dieses Thema mit sich bringt, betrifft Unfruchtbarkeit aber auch Männer.


Schauen wir uns die Ursachen also einmal genauer an...


|Nebennieren


Wenn es einen Begriff gibt, der dieses Jahrhundert am treffendsten wiedergibt, ist das wohl zweifelsohne STRESS. Dass wir alle, ganz gleich, ob Frau oder Mann, unter Zeit- und/oder Leistungsdruck stehen, ist kein Geheimnis mehr. Es ist auch nicht neu, dass genau dieser Stress großen Einfluss auf den Zyklus einer Frau nimmt. Stress ist jedoch lediglich ein Label - es sagt nichts darüber aus, was tatsächlich in unserem Körper passiert, wenn wir Stress empfinden!


Das Zauberwort ist Adrenalin! Wäre unser körpereigenes Adrenalin ein Medikament, dann wäre es, laut Anthony William, verschreibungspflichtig. Adrenalin hat nicht nur ein Suchtpotenzial, es bewirkt auch, dass wir mit der Zeit einer bestimmten Menge an Adrenalin resistent gegenüber werden. Heißt, mit der Zeit benötigt der Körper immer mehr Adrenalin, um überhaupt noch eine Wirkung zu erzielen. Was hat das nun alles mit der Fruchtbarkeit eines Menschen zu tun?


Ziemlich viel! Bedenkt man, dass eine Frau für die Geburt eines Kindes die Menge an Adrenalin benötigt, die einem Mann oder einer kinderlosen Frau für ihr gesamtes Leben zur Verfügung stehen, dann wird vielleicht auch klar, warum leere Adrenalinspeicher eine seeeehr entscheidende Rolle dabei spielen können, ob eine Frau schwanger wird oder eben nicht.


Der Körper einer Frau weiß sehr genau über seine Adrenalinspeicher Bescheid. Wenn die Nebennieren jahrelang Tag und Nacht Adrenalin überproduzieren mussten und deshalb irgendwann ausgelaugt sind, nimmt die Adrenalinmenge ab bis die Speicher schließlich annähernd leer sind. Mit so wenig Adrenalin kann der Organismus eine Geburt nicht bewerkstelligen und lässt eine Schwangerschaft folglich auch nicht zu.


|Fehlgeburt


Auch hier kommen wir nicht ganz um das Adrenalinthema herum. Doch alles nach der Reihe. Die Gebärmutter ist 24/7 damit beschäftigt, sich sauber und steril zu halten, um eine befruchtete Eizelle, die sich dort einnistet, nicht mit Schadstoffen und/oder Pathogenen zu belasten.


Da wir heutzutage jedoch mehr schädlichen Umwelteinflüssen, Viren, Bakterien und chemischen Stoffen ausgesetzt sind, als je zuvor, gelingt es der Gebärmutter, trotz täglichen Putzmarathons, nicht immer einen völlig sterilen Ort zu schaffen. Befinden sich im Uterus also zu viele Giftstoffe, bricht der Körper die Schwangerschaft ab.


Dass Rauchen oder Alkohol in der Schwangerschaft schädlich für das Ungeborene sind, ist bekannt. Doch die Gesundheit für Mutter und Kind wird auch von anderen Schadstoffen wie zum Beispiel Viren oder giftigen Schwermetallen in Mitleidenschaft gezogen.


Für die Bewältigung solcher Erreger und die Wiederherstellung der Gesundheit benötigt der Körper Adrenalin. In diesem Fall sprechen wir von nicht schädlichem Adrenalin (mehr zu diesem Thema findest du hier). Sind die Nebennieren jedoch bereits ausgelaugt, können Krankheitserreger nicht mehr ausreichend bekämpft werden und es leidet folglich die allgemeine Gesundheit der betreffenden Person.


Wenn die Nebennieren geschwächt sind, können die Sexualhormone Östrogen, Progesteron und Testosteron, die ebenfalls in den Nebennieren gebildet werden, möglicherweise nicht mehr ausreichend produziert werden. Auch dies kann also zu Empfängnisproblemen führen.


Einer der Gründe, die zu überstrapazierten Nebennieren führen, ist übrigens eine adrenalinfördernde Ernährung. Es handelt sich hierbei um Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch und andere fetthaltige Produkte, denn Fett triggert die Nebennieren Adrenalin auszuschütten.


|Pille


Ein weiterer Faktor, der die Gesundheit einer Frau negativ beeinflusst und für Empfängnisprobleme sorgen kann, ist die Pille. Da der menschliche Körper ein Gewohnheitstier ist, wird es oft schwierig den Organismus aus dem "Verhütungsrhythmus" herauszuholen, je länger die Pille eingenommen wurde. Dies verhält sich aber bei allen Verhütungsmethoden so und ist kein Alleinstellungsmerkmal der Pille! Weit voraus ist diese anderen Verhütungsmitteln jedoch was ihren schädlichen Einfluss auf die Gesundheit angeht. Die künstlichen Hormone in der Pille schädigen die Leber massiv und bedeuten großen Stress für das Organ.


Natürlich ist jeder Körper unterschiedlich belastet und daher auch unterschiedlich belastbar. Manche Frauen mögen also Glück haben und direkt nach dem Absetzen der Pille schwanger werden. Bei anderen braucht der Körper möglicherweise etwas länger, um sich wieder umzustellen.


Um jedoch bei den künstlichen Hormonen zu bleiben: Diese befinden sich, wie unlängst bekannt, auch oft in Verpackungsmaterialien, Plastikprodukten oder Pestiziden. Wie bereits erwähnt, bringen diese fremden Hormone den körpereigenen Hormonhaushalt nicht nur durcheinander, sondern setzen auch der Leber zu. Auch Chlor und Fluoride sind gesundheitsschädlich und sollten daher möglichst vermieden werden.


Die Pille hat Frauen, früher wie heute, sicher ein Stück Selbstbestimmtheit verliehen, gesundheitlich betrachtet ist sie allerdings ein Super-GAU! Frauen, die die Pille möglicherweise mehrere Jahre oder Jahrzehnte "gut vertragen" haben, heißt dies nicht, dass deren Leber von dem schädlichen Einfluss der Pille verschont geblieben ist oder sie vielleicht einfach Glück hatten. Es bedeutet lediglich, dass die Kapazität der Leber dieser Frauen noch nicht erschöpft ist; sie also weniger Schadstoffe in sich tragen, als andere Frauen.


|Regeneration


Wie kann sich eine Frau nun aber vor leeren Adrenalinspeichern schützen beziehungsweise bereits leere Speicher wieder auffüllen, um eine gesunde Schwangerschaft zu gewährleisten?!


Natürlich sind Meditationen, Yoga oder andere kreative Beschäftigungen ein probates Mittel, um den Körper zu entstressen und innere Ruhe herzustellen. Ein bewusster Umgang mit Schadstoffen ist jedoch mindestens genauso wichtig.


Zu wissen, welche Materialen, Produkte oder Substanzen nachteilig für unsere Gesundheit sind, ist bereits der erste Schritt in Richtung gesunde Schwangerschaft. Mit diesem Wissen kann eine Frau (und auch der Mann) die Aufnahme von bestimmten Schadstoffen aktiv verhindern. Vor der Ansteckung mit einem Virus oder Bakterium kann man sich zwar nicht immer schützen, mit einer Ernährung, bestehend aus frischem Obst, Gemüse, Wildkräutern und Honig, ist die Ausbreitung von Pathogenen im Körper aber aufhaltbar; mehr noch, sie tötet Pathogene sogar ab. Eine Reduktion von fetthaltigen Lebensmitteln trägt ebenfalls dazu bei, die Nebennieren zu entlasten. Auch das Essen von Snacks alle 1,5 bis 2 Stunden nimmt Stress von den kleinen Drüsen oberhalb der Nieren und sorgt dafür, dass sie sich mit der Zeit wieder erholen.


Während des Eisprungs fokussieren sich 40 Prozent des Immunsystems auf die weiblichen Fortpflanzungsorgane, während der Periode sind es sogar 80 Prozent. Das bedeutet, dass in der betreffenden Zeit nur 60 beziehungsweise 20 Prozent der üblichen 100 Prozent Abwehrkraft dem weiblichen Körper zur Verfügung stehen. Frauen sind daher für Krankheitserreger sehr viel anfälliger als Männer. Während der Schwangerschaft stehen der Frau im Übrigen lediglich 50 Prozent des Immunsystems für die Krankheitsbekämpfung zur Verfügung.


Mehr snacken, weniger adrenalinfördernde Lebensmittel und weniger Stress/Adrenalin im Allgemeinen sind demnach wichtige Schritte für die Unterstützung der Gesundheit und damit für das Eintreten einer Schwangerschaft.


|Gesunde Spermien


Die Prozesse, die in unserem Körper ablaufen, sind nicht selbstverständlich - auch, wenn wir diese oft als selbstverständlich betrachten! Für die Ausführung und Aufrechterhaltung verschiedenster Abläufe benötigt unser Organismus Nährstoffe. Glukose ist beispielsweise einer dieser Nährstoffe.


Auch für die Beweglichkeit von Spermien sind Nährstoffe nötig, um selbigen ausreichend Energie zu verleihen. Um genau diese Beweglichkeit zu gewährleisten, benötigen Spermien vor allem das Mineral Zink.


Wie auch andere Bereiche des Körpers, können auch Spermien durch Toxine, Viren oder Bakterien geschwächt oder zerstört werden. Giftige Schwermetalle, insbesondere Quecksilber, wandern nicht nur in Leber und Gehirn, sondern bei Männern vorwiegend auch ins Sperma. Der Hauptgrund für männliche Unfruchtbarkeit und/oder Erektionsstörungen sind demzufolge giftige Schwermetalle - insbesondere Quecksilber. Alle nicht unmittelbar der Zeugung dienenden Ejakulationen, können das Sperma eines Mannes im Übrigen ebenfalls schwächen, da mit jeder Ejakulation auch Zink verloren geht!


Für die Zeugung eines Kindes braucht es also nicht nur einen gesunden Frauenkörper, sondern auch einen gesunden Männerkörper!


Eine Ernährung, die den Körper mit all den benötigten Nährstoffen versorgt, ist grundsätzlich wichtig; ganz besonders aber, wenn Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten in einer Partnerschaft ein Thema sind. Hervorzuheben sind jedoch folgende Lebensmittel: Ashwagandha, Brennnesselblätter, Rotkleeblüten, Beeren, Staudensellerie und Himbeerblättertee sowie Vitamin B-12 und Zink.

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