• Monika

Hirsutismus

Warum Süßkartoffeln und Granatäpfel gegen das Frauenleiden helfen.

 

Die Krankheitsbezeichnung "Hirsutismus" ist sicher nicht so geläufig wie beispielsweise Hashimoto oder Multiple Sklerose und trotzdem leiden viele Menschen unter den Symptomen. Wovon ist hier also die Rede?


Es geht um übermäßigen Haarwuchs bei Frauen an Stellen, die wir eher bei Männern mit einem ausgeprägtem Haarwachstum verbinden. Wie kommt es aber zu dieser "Vermännlichung"?


|Ursachen


Wie in den meisten Fällen ist der Ursprung dieser Krankheit in der Leber verortet. Durch Lebensmittel wie beispielsweise Eier oder Milchprodukte, Plastikverpackungen und andere synthetische Stoffe gelangen immer wieder Fremdhormone in unsere Leber, welche diese dann verarbeiten muss. Je mehr dieser Hormone und anderer Giftstoffe und/oder Pathogene in unseren Körper, respektive unsere Leber gelangen, desto weniger Kapazität hat diese ihren alltäglichen Aufgaben nachzugehen und optimal zu funktionieren. Mit der Zeit ist die Leber voll von Giftstoffen wie eben Fremdhormonen, verstopft und träge. Und schon haben wir die Ausgangssituation für Hirsutismus.


Denn Fremdhormone stören nicht nur in erheblichem Maße unser eigenes, hormonelles Gleichgewicht, durch welches dann auch Krankheiten wie Endometriose, Polyzystisches Ovarialsyndrom, Zysten, Zyklusstörungen uvm. entstehen können, sie stören auch die Leistungsfähigkeit der Leber. Diese wird durch Fremdhormone nämlich dazu angeregt, übermäßig viele Androgene, also die Art von Hormonen zu entwickeln, die primär für die Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale wie einer tiefen Stimme, Bartwuchs, Muskelausprägung etc. verantwortlich sind.


Bevor wir uns über mögliche Hilfen unterhalten, kommen wir zunächst aber noch zu einem zweiten Punkt, der im Fall Hirsutismus eine wichtige Rolle spielt. Die Nebennieren. Diese produzieren bekanntlich sehr viele Hormone, unter anderem die Sexualhormone. Sind die Nebennieren überlastet, weil sie beispielsweise aufgrund eines schlechten Lebensstils und viel Stress ständig Adrenalin produzieren müssen, wirkt sich das früher oder später auch auf unsere Gesundheit aus. Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, Haarausfall, Verlust der Libido oder eben Hirsutismus können mögliche Folgen sein.


Anthony William erklärte einmal, dass die Nebennieren wie zarte Blumen sind, die wir schützen und pflegen müssen, als wären sie unsere Babys.


|Heilmittel


Glücklicherweise gibt es Lebensmittel, die uns hervorragend dabei helfen können, Fremdhormone aus unserem Körper zu transportieren und das Haarwachstum an ungewollten Stellen zu unterbinden. Süßkartoffel und Granatäpfel stehen da beispielsweise auf der Liste. Aber auch Klettenwurzel hilft dabei, die tiefsten Ebenen der Leber von hormonähnlichen Stoffen zu befreien. Himbeerblätter- und Brennnesseltee sind beide eine Wohltat für die Nebennieren und bringen unser körpereigenes endokrines System wieder in Balance. Auch Kirschen und Sprossen stabilisieren unser eigenes Hormonsystem.


Neben einem bewussten Umgang mit Alltagsprodukten, kann auch der Verzicht auf Anthony William´s "No Foods" große Veränderung herbeiführen, da eine antivirale, antibakterielle Ernährung dabei hilft, der Leber ihre Leistungsfähigkeit zurückzugeben. Ein Nahrungsergänzungsmittel, das auch unbedingt Bestandteil des Lebensstils von Betroffenen sein sollte, ist Zink. Es stärkt das Immunsystem und hilft dadurch dabei, pathogene Keime und Giftstoffe abzutöten bzw. zu neutralisieren.

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